Akku HP EliteBook 8530p

Die Decke ist mindestens 10 Jahre alt, und allein die Motorradjacke die ich anhabe, kostet mehr als das Zelt und die Isomatte zusammen. Wir haben so viel. Und die so wenig. Etwas abseits steht auch ein älterer Mann der beständig zu mir herüber schaut. Als ich zu ihm gehe und ihn grüße, fragt er mich als Erstes, wie es mir geht. Das bringt mich für eine Sekunde aus dem Konzept; ich müsste doch ihn fragen, er ist ja in der schwierigen Situation, nicht ich. Es ist komisch, aber irgendwie geniere ich mich dafür, dass er da drinnen steht und ich draußen bin. In gebrochenem Englisch erzählt er mir, dass es momentan ein bisschen entspannter sei als in den letzten Tagen, weil heute und gestern viele Menschen verlegt worden seien. Nur die Sicherheitslage sei ein großes Problem. Es gäbe immer wieder Streits wegen Zelten, Schlafplätzen, Essen. Die Lager-Security hält sich heraus und schaut weg. Als ich dem Mann zum Abschied durch die Gitterstäbe hindurch die Hand schüttle, fühle ich wieder diese Mischung aus Scham und Hilflosigkeit. Während der Heimfahrt frage ich mich, wie es mit ihm wohl weitergehen wird. Ich denke an die immer extremer werdenden Standpunkte in den Medien und Internetforen. Und daran, dass die Zahl an Menschen, die in Europa Schutz suchen, in den nächsten Jahren sicher noch steigen wird. Nach einer halben Stunde Fahrt komme ich wieder in meiner verträumten Vorstadtidylle an, wo ich mich dann abends, nach der vierten Mahlzeit des Tages, mit einem Bierchen auf die Terrasse setze und versuche, eine Antwort auf die Frage zu finden: »Soll ich mir ein Standgerät oder ein Notebook kaufen?« Und eines geht mir immer wieder durch den Kopf: Wir haben so viel. Und die so wenig. Matthias Honies-Karasek, Wien

An diesem Tag erreichen fünfzig neue Flüchtlinge unsere Stadt. Junge Männer aus 
Schwarzafrika sowie einige Syrer, die in die neu errichtete Containersiedlung 
einziehen. Nicht weit davon entfernt, liegt eine Filiale eines großen deutschen 
Discounters, bei dem ich nach der Arbeit meine Einkäufe erledige. An der Kasse
lausche ich dem Gespräch einer gestressten Kassiererin mit einer
 deutschen Kundin: »Den ganzen Tag muss ich schon Englisch schwätzen«, beklagt
 sich die Verkäuferin in breitem Dialekt genervt. Vor mir in der Reihe steht
 einer der besagten Neuankömmlinge. Er hat seine Einkäufe fein säuberlich
 auf das Band gelegt, so recht scheint er aber noch nicht zufrieden zu sein.
Seine ganze Aufmerksamkeit ist auf das durch ein Gitter abgeriegelte 
Zigarettenfach gerichtet. Als er endlich an der Reihe ist und zunächst einen
 unfreundlichen Blick der Verkäuferin kassiert, nimmt er seinen ganzen Mut
 zusammen und fragt höflich, auf Englisch, wie er denn an die Zigaretten komme.
 Ein harscher Knopfdruck, und das Gitter fährt geräuschlos nach oben. Auf dem
zuvor noch schüchternen Gesicht des Afrikaners breitet sich ein glückliches
 Strahlen aus. Ich bin froh, dass er noch kein Deutsch versteht. Seine spontane und
 überschwängliche Dankbarkeit hat vielleicht auch das Herz der Kassiererin
erweichen können. 
 Sabine Weisel, Bad Wurzach

Ich arbeite bei »Climb«, wir führen Ferienangebote für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung durch. Es ist Ausflugstag: Wir fahren mit 25 Jugendlichen zwischen 16 und 22, kaum einer länger als ein halbes Jahr in Deutschland, in das Bochumer Zechenmuseum. Die Kids wohnen in Dortmund, kennen außer Schule und Aufnahmestelle kaum etwas, nun erkunden sie begeistert Förderturm, Schächte und Förderbänder. Der Museumspädagoge führt die Gruppe durch die Ausstellung, und obwohl selbst uns BetreuerInnen vor lauter Fachbegriffen der Kopf schwirrt, hängen ihm die Kids an den Lippen – trotz Sprachschwierigkeiten: Wetterschacht, Kokerei, »Glück auf!« und Bergmannslieder, alles wird erklärt und erkundet. Auf dem Förderturm genießen wir die Aussicht über den Pott, »Da ist Dortmund!« sagt einer begeistert, »ich erkenn das U! Da wohnen wir!« Als zwei BetreuerInnen zur Gruppe dazukommen, werden sie fröhlich im Chor begrüßt: »Glück auf!« Gänsehaut. Die Kids sind im Ruhrgebiet angekommen. Berlin (dpa/tmn) – ZTE bringt sein Smartphone-Topmodell Axon Ende September auch auf den deutschen Markt. Als Besonderheit bietet das Handy im Aluminiumgehäuse mit 5,5 Zoll großem Full-HD-Display drei biometrische Möglichkeiten zum Entsperren: per Fingerabdruck, per Iris-Scan und via Spracherkennung.

Der Fingerabdruckscanner soll sich auch zur Freigabe kontaktloser Zahlungen über das integrierte NFC-Modul verwenden lassen, wie der chinesische Hersteller mitteilt. Zur Ausstattung gehören LTE, die Achtkern-CPU Snapdragon 810, drei Gigabyte (GB) RAM, 32 GB erweiterbarer Speicher sowie eine Hauptkamera mit zwei Linsen (13 und 2 Megapixel) und Dual-LED-Blitz, die 4K-Videos aufnehmen kann.Das knapp zentimeterdicke Axon mit 3000 Milliamperestunden starkem Akku wird mit Lollipop-Android (5.0) in Silber oder Gold für 449 Euro ausgeliefert und soll schon Anfang September auf der Elektronikmesse IFA zu sehen sein. In China oder auch in den USA ist es bereits seit Juli zu haben.Berlin (dpa/tmn) – Samsung hat eine neue Version seines Top-Smartphones S6 Edge mit abgerundeten Displayrändern vorgestellt. Beim S6 Edge Plus wächst das Amoled-Display von 5,1 auf 5,7 Zoll. Ansonsten bleibt vieles beim Alten.So hat das S6 Edge Plus wie sein Vorgänger eine Quad-HD-Auflösung (2560 mal 1440 Pixel), einen Achtkern-Prozessor aus eigener Fertigung (Exynos 7420) und eine 16-Megapixel-Kamera, die nun auch eine Bildstabilisierung für Videos bietet.Neu ist etwa eine Shortcut-Leiste für die fünf am häufigsten genutzten Apps im Rand, die auch Schnellzugriff auf fünf Favoriten-Kontakte bietet. Für Freunde physischer Tastaturen liefert Samsung als Zubehör ein kleines Keyboard, das auf das untere Drittel des Telefons gesteckt werden kann.

Technisch gibt es nur dezente Neuerungen: Der Arbeitsspeicher wächst von drei auf vier Gigabyte (GB), und es gibt die neueste Bluetooth-Version 4.2 LE. Wie auch schon beim S6 Edge lässt sich der Speicher nicht per SD-Karte erweitern. Der auf 3000 Milliamperestunden (mAh) Kapazität gewachsene Akku ist zudem nicht wechselbar, lässt sich aber weiterhin nach dem Qi- und nach dem Powermat-Standard drahtlos laden. Für seine Displaygröße ist das S6 Edge Plus vergleichsweise kompakt (rund 15,4 mal 7,6 mal 0,7 Zentimter) und leicht (153 Gramm).Für das von Samsung ebenfalls angekündigte, für die Stiftnutzung optimierte Galaxy Note 5 gibt es bisher noch keine Pläne für einen Verkauf in Deutschland. Es weist bis auf das gebogene Display fast die gleichen technischen Daten wie das S6 Edge Plus auf, ist aber mit 171 Gramm etwas schwerer und mit rund 0,8 Zentimeter etwas dicker. Es bietet zwar einen Gehäuseschacht für den Stift, aber ebenfalls keinen Speicherkartenslot und keinen wechselbaren Akku.Das Galaxy S6 Edge soll mit Lollipop-Android (Version 5.1) und 32 GB Speicher Anfang September für 799 Euro zu haben sein – wahlweise in Schwarz oder Gold.

Meerbusch (dpa-infocom) – Daten vom Rechner aufs Smartphone zu bekommen oder mal eben zwischen Smartphone und Tablet auszutauschen ist nicht immer ganz einfach. Mit dem kostenlosen Onlinedienst AirMore jedoch klappt es schnell und einfach.Fotos vom Handy auf den PC ziehen, Musik oder Videos aufs Smartphone laden, das Adressbuch am großen Bildschirm verwalten, SMS bequem über die Computertastatur schreiben – all das und noch etwas mehr leistet AirMore.Der kostenlose Webdienst verbindet sich kabellos mit dem iPhone oder Android-Smartphone und erlaubt den Zugriff auf den Speicher und andere Funktionen des Mobiltelefons. Was normalerweise nur über ein USB-Kabel und teilweise nur über spezielle Software funktioniert, geht mit AirMore drahtlos, gratis und relativ simpel. Der Nutzer muss dafür nur die AirMore-App auf seinem Smartphone installieren und den QR-Code scannen – schon verbinden sich Rechner und Handy. Voraussetzung: Beide Geräte sind im selben Netzwerk/WLAN angemeldet.

Wer ein Android-Smartphone nutzt, hat dabei wesentlich mehr vom Service. Denn das System erlaubt den Zugriff auf die SMS, aber beispielsweise auch auf die App-Verwaltung. So erhält man eine Übersicht über alle installierten Anwendungen und kann diese auf Wunsch deinstallieren. Nur die Installation von Apps ist über Google Play direkt am Smartphone wesentlich einfacher.Die Übertragung von Fotos und Videos zwischen Mobiltelefon und PC gelingt auch mit dem iPhone. Videos lassen sich auf Wunsch lediglich vom Smartphone aus auf den Computermonitor streamen, ohne sie gleich kopieren zu müssen. Der Zugriff auf andere Speicherbereiche, etwa um beliebige Dateien kopieren zu können, funktioniert hingegen nur mit Android. Apple schottet sein Betriebssystem nach außen stärker ab.Auf einen Blick erfährt der Anwender zudem, welche Software-Version auf dem Handy läuft, wie voll der Akku ist und wie viel Speicher noch zur Verfügung steht. AirMore bietet also viele Funktionen, um das Smartphone bequem über den PC zu steuern und Dateien zwischen beiden Geräten hin und her zu schieben.