Akku Samsung p510

Außerdem erlaubt die Fotokamera Tiefenschärfe-Effekte und hat wegen des besonders lichtstarken Monochrom-Sensors wenig Probleme mit schwierigen Lichtverhältnissen. Der Hybrid-Autofokus arbeitet mit Laser, Tiefenkalkulation oder Kontrast – je nachdem, welches Verfahren in der jeweiligen Aufnahmesituation das beste Ergebnis verspricht. Zudem sollen sich Schärfebereiche auch noch nach der Aufnahme ändern lassen.Das Smartphone liefert Huawei jeweils mit Android 6 (Marshmallow) in zwei Ausführungen: Beim ab Mitte April verfügbaren P9 (570 Euro) misst das Full-HD-Display 5,2 Zoll, beim für Mitte Mai angekündigten P9 Plus (700 Euro) ist der Bildschirm bei gleicher Auflösung 5,7 Zoll groß und arbeitet nicht mit LCD- sondern mit Super-AMOLED-Technologie. Beide Telefone stecken in einem knapp sieben Millimeter dünnen Unibody-Gehäuse aus Aluminium und sind mit dem neuen, vom Hersteller selbst entworfenen Achtkernprozessor Kirin 955 ausgestattet. Der Arbeitsspeicher (RAM) ist beim P9 mit 3 Gigabyte (GB) bemessen, der erweiterbare Massenspeicher mit 32 GB – halb so viel wie bei der Plus-Version, die zudem 4 GB RAM aufweist.

Das Hauptkameramodul ist bei beiden Varianten gleich: Die Brennweite der Kameras mit asphärischen Leica-Linsen gibt der Hersteller jeweils mit 27 mm an, die Lichtstärke mit f/2.2. Neben drei Film-Modi, die besonders authentische Farben in Videos garantieren sollen, gibt es auch einen speziellen Modus für ausdrucksstarke Schwarzweiß-Fotos, bei dem nur die Monochrom-Kamera aktiv ist.In Sachen Konnektivität warten die Handys mit LTE (Cat 6), ac-WLAN, Bluetooth 4.2, NFC und einer Typ-C-Buchse für verdrehsichere USB-Stecker auf. Das P9 Plus bietet zusätzlich noch eine Infrarot-Schnittstelle, Stereo-Lautsprecher und hat dem P9 zudem das Erkennen der Berührungsintensität (Force Touch) auf dem Display und damit verbundene Steuermöglichkeiten voraus. Der Akku im 144 Gramm schweren P9 liefert 3000 Milliamperestunden (mAh), die Batterie des 166 Gramm schweren P9 Plus ist mit 3400 mAh etwas größer bemessen.Beide Modelle bringen einen Fingerabdrucksensor mit, der per Fingerwisch oder -tipp auch zur Navigation und Steuerung genutzt werden kann – etwa zum Herunterrollen der Benachrichtigungsleiste, zum Durchsehen von Fotos per Wischen oder zum Annehmen von Anrufen und zum Auslösen der Kamera per Fingertipp. Wer schnell Screenshots machen, eine Videoaufnahme beginnen oder bestimmte Apps starten möchte, kann dies auch über Klopf- und Wischgesten mit den Fingerknöcheln auf dem Display tun (Knuckle Control).

Berlin (dpa/tmn) – Wisch und weg: Viele Smartphone-Nutzer beenden nicht genutzte Apps regelmäßig selbst. Sie glauben, ihren Akku damit zu schonen. Dabei hat das überhaupt keinen stromsparenden Effekt, wie Mitarbeiter von Google und Apple im Netz erklären.Manuelles Schließen von Apps hat bei Android und iOS keine Effekte auf die Batterie. Im Gegenteil: Die im Hintergrund schlummernden Programme von Hand zu beenden, kann sich sogar leicht negativ auf den Akku auswirken, schrieb ein Google-Entwickler bei Twitter.Yasmin Vetterl vom Magazin “Chip” erklärt das Phänomen genauer: Demnach geht eine App, die längere Zeit nicht genutzt wird, in eine Art Wartemodus. “Im Hintergrund verbraucht sie dann keine Energie.” Macht man sie erneut auf, benötigt sie dafür weniger Strom als bei einem kompletten Neustart. Der ist nötig, wenn die App vorher händisch geschlossen wurde.Die Algorithmen der Betriebssysteme können in der Regel besser einschätzen, wann es sinnvoll ist, eine App zu schließen oder diese im Hintergrund ruhen zu lassen. Das System sei auch dafür da, laufende Apps zu managen, damit seine Nutzer das nicht selbst machen müssen, twitterte der Google-Fachmann.

Darf man deshalb nicht genutzte Apps nie schließen, weil das Akkuenergie kostet? Yasmin Vetterl sieht das nicht so streng: “Das bringt, wenn überhaupt, nur marginale Stromersparnisse.” Wer möchte, kann also darauf verzichten und das System arbeiten lassen. Wer aber gerne nicht genutzte Apps selbst wegwischt, kann das weiterhin tun.Berlin (dpa/tmn) – Scharfkantig, unhandlich und nicht erweiterbar: Bei allem Lob für die Verarbeitungsqualität und Leistung waren diese drei Merkmale von Samsungs Galaxy S6, dem S6 Edge und dem Edge+ vor einem Jahr vielen Testern und Nutzern ein Dorn im Auge.Ein Jahr später sind nun die Nachfolger da – und machen einiges besser. Leistung war bei Samsungs Galaxys nie das Problem. Und auch die neuen Galaxys bringen davon reichlich mit. Im Inneren beider Telefone stecken Qualcomms Snapdragon 820 oder Samsungs Exynos 8890, vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und 32 GB Speicher für Betriebssystem, Apps und private Daten. Nach der herben Kritik an den festen Speichergrößen des Galaxy S6 gibt es nun in Deutschland nur noch 32 GB Speicher – dafür aber einen Steckplatz für Erweiterungsspeicher.

Rundum sind die Geräte nun nach der IP68-Richtlinie gegen eindringendes Wasser und Staub geschützt. Konkret heißt das: Kurzes Eintauchen in ein Wasserglas ist okay, abspülen auch, ein Sturz in die Toilette überleben sie ebenso. Für einen ausgedehnten Tauchgang sollte man die Galaxys aber nicht einplanen – wirklich wasserdicht bedeutet IP68 nämlich nicht. Auch Salzwasser halten sie nicht aus.Die Kamera überzeugt – und zwar nicht nur, weil sie nach einem Doppelklick auf die Home-Taste sehr schnell einsatzbereit ist. Auch der Autofokus passt sich blitzschnell wechselnden Motiven an. Grund dafür ist die Dual-Pixel-Technologie, die mit Hilfe von zwei unabhängigen Fotodioden pro Pixel für Schärfe nahezu in Echtzeit sorgt. Die Pixel des Kamerasensors sind außerdem leicht größer als bei den Vorgängern. Gerade bei wenig Licht fallen die Unterschiede zur Konkurrenz auf: Die Offenblende von maximal f1.7 sorgt zusammen mit den größeren Pixeln und der Bildstabilisierung für gute Ergebnisse. Videos filmt die Kamera in 4K-Auflösung (3840 zu 2160 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde). Der Kamerawulst der 6er-Serie ist Geschichte – nur noch ein dünner Ring ragt aus der Rückseite heraus.

Unterschiede zwischen beiden Modellen gibt es bei Größe, Displayform und Akkuleistung. Während das S7 auf 5,1 Zoll Displaygröße kommt, sind es beim S7 Edge 5,5 Zoll. Beide Amoled-Bildschirme haben eine Auflösung von 1440 zu 2560 Pixeln, beim Edge erscheinen die Farben noch eine Spur heller und der Blickwinkel etwas größer.Die beiden gebogenen Displaykanten sind nicht nur ein Designstatement. Sie lassen sich auch mit Zusatzfunktionen versehen. Per Wisch schweben so vom Bildschirmrand Lieblingskontakte, häufig genutzte Apps oder Wetterinformationen auf den Bildschirm. Auffällig ist die Empfindlichkeit der Bildschirme. Immer wieder wurden im Test Wischbewegungen als Antippen erkannt. So landet man im Browser häufig auf Webseiten, weil aus Versehen Links geklickt wurden – obwohl doch eigentlich gescrollt werden sollte. Auch bei der Einhandbedienung kam es zu Fehleingaben, wenn Teile der Hand den Bildschirmrand berührten.

Ansonsten sind beide Galaxys im Alltag gut zu bedienen und bewältigen gängige Apps – ob Anwendungen oder Spiele – ohne Probleme. Ein interessantes Feature ist der neue Always-On-Screen. Auch bei gesperrtem Bildschirm können damit Informationen wie Uhrzeit, Datum, Benachrichtigungen und Akkustand angezeigt werden. Sonderlich belastend für den Akku ist diese Funktion offenbar nicht. Mit dem 3000 (S7) und 3600 (S7 Edge) Milliamperestunden fassenden Akku kommt das Telefon bei häufiger Nutzung locker über den Tag. Wer es nicht ständig in den Fingern hält, schafft auch zwei Tage. Für die Existenz am Ladungsminimum gibt es Stromsparmodi und eine Schnellladefunktion.Samsungs Benutzeroberfläche TouchWiz macht das installierte Android 6.0.1 ziemlich bunt, ziemlich übersichtlich und leicht zu bedienen. Ab Werk sind Samsungs und Googles App Store verfügbar. Nutzer können nun auch endlich die Berechtigungen einzelner Apps für den Zugriff auf Kamera, Mikrofon, SMS oder den Standort selbst bestimmen – bei Apple ist das seit Jahren Standard. Neunutzer sollten gleich am Anfang hier einen Blick hineinwerfen und die Zugriffsrechte an ihr gewünschtes Datenschutzniveau anpassen.

Fazit: Die neuen Galaxys bringen zwar vielleicht nicht das innovative modulare Konzept eines LG G5 mit. Dafür kommen sie mit einem ausgereiften Design, einer sehr guten Kamera, Schutz vor Wasser und langer Akkulaufzeit – und auch wieder mit erweiterbarem Speicher. Ob man dafür allerdings 700 (S7) oder 800 (S7 Edge) Euro ausgeben will, ist eine ganz andere Frage. Vielleicht für viele ein Verkaufsargument: Beide Telefone arbeiten mit Samsungs VR-Brille Gear VR zusammen – sie kostet 100 Euro extra.Berlin (dpa/tmn) – Ausgediente Mobiltelefone und Smartphones gehören nicht in den Hausmüll sondern in die Wiederverwertung. Darauf weist die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hin. In den Chips und Platinen der Geräte stecken nämlich viele wertvolle Rohstoffe, die zurückgewonnen werden können.Darunter sind Edelmetalle wie Gold oder Kupfer, auch Silber-, Zink- und Nickelverbindungen, Keramik und andere Materialien. Werden die Geräte fachgerecht bearbeitet, kann ein großer Teil dieser Stoffe anschließend wiederverwertet werden.Dazu werden die alten Telefone zunächst vom Akku befreit, dann geschreddert und eingeschmolzen. Der meist nicht zum Recycling geeignete Kunststoff verbrennt dabei. Laut DUH ist die Umweltbilanz solch wiederverwerteter Rohstoffe deutlich besser als bei neu aus dem Bergbau geförderten Materialien.

Der Weg in den Schmelzofen ist aber nicht unausweichlich. Da die meisten Telefone in der Regel nach eineinhalb bis zwei Jahren ersetzt werden, sind viele “Altgeräte” noch gut in Schuss und können nach einer kurzen Aufbereitung weiter vermarktet werden.Für die Entsorgung oder Rückgabe gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die DUH bietet gemeinsam mit der Telekom eine Rücknahmemöglichkeit für Alt-Handys, Telefonica sammelt gemeinsam mit dem Naturschutzbund NABU und auch Vodafone nimmt alte Geräte zurück. Vom Recyclingerlös wird in allen drei Fällen ein Teil gespendet. Neben den Rücknahmeaktionen der Netzbetreiber gibt es auch zahlreiche Ankaufportale im Netz, die für gut erhaltene Geräte noch den einen oder anderen Euro zahlen.Cupertino (dpa) – Apple hat in den vergangenen vier Jahrzehnten immer wieder die Richtung in der Computer-Branche vorgegeben. Meilensteine der Konzerngeschichte in einer Chronologie:1976: Die Firmengründer Steve Jobs und Steve Wozniak bauen in einer Garage die ersten Apple-Computer. Die Geräte, die sie für 666,66 Dollar verkaufen, bestehen nur aus der Hauptplatine, ohne Gehäuse oder Tastatur. Mit Apple beginnt die Ära der Personal Computer, während meist noch Großrechner verwendet werden.

1977: Mit dem Apple II bringt das Unternehmen einen fertigen PC im Plastikgehäuse und mit einer Farbgrafikkarte auf den Markt, der sich bis 1993 über zwei Millionen Mal verkaufte.1984: Jobs stellt den Macintosh-Computer vor, mit dem eine grafische Benutzeroberfläche und die Bedienung per Maus populär werden.1985: Jobs wird in einem Machtkampf aus dem Unternehmen gedrängt. Er gründet danach die Computer Firma Next und führt das Animations-Studio Pixar.1991: Apple bringt seinen ersten erfolgreichen Laptop auf den Markt, das PowerBook 100.1993: Der PDA Apple Newton wird vorgestellt, verkauft sich aber nur schlecht, weil viele der visionären Konzepte wie die Handschriftenerkennung in der Praxis nur mäßig funktionieren.1997: Apple steht finanziell mit dem Rücken zur Wand und holt Jobs zurück. Mit dem Kauf von Next für über 400 Millionen Dollar wird das bei Next entwickelte Betriebssystem zur Grundlage des Mac-Systems OS X, dass heute noch eingesetzt wird.1998: Der iMac, ein kompakter Computer mit buntem Plastikgehäuse, läutet die Wiedergeburt von Apple ein. Er wurde von Designer Jony Ive entworfen, der fortan das Aussehen der Apple-Geräte bestimmt.2001: Apple steigt mit dem iPod ins Geschäft mit Musik-Playern ein. Das Gerät wird von Kritikern zunächst als zu teuer abgetan – wird aber zum Marktführer.