Akku Samsung rf710

Helligkeit: Sie ist etwa beim Kauf von Beamern wichtig und wird bei diesen Geräten meist in ANSI-Lumen angegeben. Üblich sind hier niedrige vierstellige Werte. Bei Monitoren, Smartphones oder Tablets wird die Helligkeit dagegen in Candela (cd) pro Quadratmeter ausgewiesen – und liegt meist im mittleren dreistelligen Bereich.Strom: Volt, Ampere, Watt – nirgendwo ist die Verwirrung um Einheiten größer als beim Thema Strom. Physikmuffel müssen vor allem die daraus abgeleiteten Werte kennen. Die Leistung (Watt) lässt sich etwa in Kilowattstunden (kWh) umrechnen, erklärt Jürgen Ripperger vom Elektrotechnik-Verband VDE. Ein Gerät mit 3000 Watt Leistung verbraucht in einer Stunde Betrieb 3 Kilowattstunden. Akku-Kapazität wird dagegen meist in Milliamperestunden (mAh) angegeben: Je höher der Wert, desto länger hält der Energiespender in der Regel durch.

Speicherplatz: Datengrößen werden in Bits und Bytes gemessen. Ein Byte entspricht acht Bits. 1024 Byte sind ein Kilobyte, 1024 davon ein Megabyte und so weiter – bis hin zum Petabyte (1000 Terabyte) oder dem Yottabyte (1 Milliarde Petabyte). Allerdings steht auf einem Speichermedium nie die ganze angegebene Datenmenge zur Verfügung, erklärt Informatik-Professor Hans Stahl von der Fachhochschule Köln. Ein kleiner Teil ist immer reserviert. Weil es aber immer der gleiche Anteil ist, sind die Bit- und Byteangaben aber trotzdem vergleichbar.Datenübertragung: Hier ist genaues Hinschauen wichtig. Denn werden Surfgeschwindigkeiten in der Regel in Mega- oder Kilobit pro Sekunde angegeben, sind es bei anderen Datenübertragungen, etwa per USB-Port, Megabyte pro Sekunde. Ein USB-2.0-Port mit seinen bis zu 40 MByte/s ist also viel schneller als ein VDSL-Internetzugang mit 50 Mbit/s.

Leistung: Hertz – mit Megahertz (MHz) oder Gigahertz (GHz) – ist die Einheit für die Taktfrequenz – und damit auch für die Rechengeschwindigkeit eines Prozessors. Der Wert gibt an, wie viele Operationen ein Prozessor in einer bestimmten Zeiteinheit ausführen kann, erklärt Prof. Stahl. Mit der Hertz-Zahl steigen jedoch auch Stromverbrauch und Wärmeentwicklung. In den meisten modernen Computern und Smartphones kommen daher mehrere Prozessorkerne zum Einsatz, die auch mit vergleichsweise wenig GHz viel leisten können.Bildfrequenz: Die Einheit Hertz kommt aber auch bei bewegten Bildern zu Einsatz: Sie gibt an, wie viele Bilder ein Display pro Sekunde anzeigt. Je höher der Wert, desto weniger ruckelt das Bild. 50 Hertz waren beim Fernseher lange Zeit Standard, inzwischen finden sich Werte von 100, 200 oder noch mehr. Bei PC-Monitoren sind 144 Hertz schon ein Spitzenwert. Geht es um Games, wird die Frequenz nicht in Hertz, sondern in fps (fps) angegeben: 30 fps gelten dabei als Mindest-, 60 fps als Idealwert.Diagonale: Beim TV-Kauf ist die Displaydiagonale eines der wichtigsten Kriterien. Laut Stiftung Warentest ist der perfekte Sitzabstand zum Fernseher etwa das zwei- bis dreifache seiner Diagonale. Angegeben wird die Diagonale meistens in Zoll (inch). Ein Zoll sind 2,54 Zentimeter.

Der deutsche Fahrradbauer Kettler will zukünftig vermehrt jüngere E-Biker ansprechen. Den Imagewandel vom Traditionshersteller zum hippen Trendsetter soll das Pedelec Inspire E Beltdrive einleiten. Dafür setzt Kettler auf reduziertes Design und moderne Lösungen wie einen Carbon-Riemenantrieb von Gates. Dieser ist langlebig und wartungsarm, da er nicht geschmiert werden muss. Praktischer Vorteil: Das Hosenbein bleibt sauber.Angetrieben wird das ab etwa 2500 Euro teure Elektrofahrrad von einem Bosch-Mittelmotor. Passend zur Zielgruppe dürfte das Fahrerlebnis dank 60 Newtonmetern Drehmoment in Kombination mit den profillosen Reifen und einem Gesamtgewicht von unter 20 Kilogramm sportlich ausfallen.Ermöglicht wird das geringe Gewicht durch die minimalistische Ausstattung: Schmale Räder und der Verzicht auf Gepäckträger und Federgabel sparen Gewicht. Die Rillen zwischen Gabel und Steuerrohr erfüllen rein optische Zwecke.Rundumblick im Haus: Mit der DCS-960L von D-Link können ganze Räume ohne Zoomen und Schwenken überwacht werden. Dazu hat die vernetzte Kamera eine Linse mit 180-Grad-Blickwinkel. Über WLAN kann sie das HD-Bild an einen Router und somit auch ins Netz übertragen.

Bewegtbild aus dem Eigenheim gibt es dann per Smartphone-App auch unterwegs. Per App lassen sich “Gefahrenzonen” definieren, dann schlägt die Kamera Alarm, wenn dort Bewegungen festgestellt werden. Auch bei lauten Geräuschen gibt es Alarm per App und E-Mail. Mit eingebauten Infrarot-LEDs kann die Überwachungskamera auch bei Nacht bis zu fünf Meter weit schauen. Die mit vollem Namen Wireless AC 180° HD Cloud Camera DCS-960L genannte Kamera kostet rund 200 Euro.Mit TP-Links neuen Powerline-Adaptern sollen Daten im Haus noch schneller über die Stromleitungen übertragen werden. Dazu setzt der etwas sperrig benannte TL-PA9020P KIT auf den neuen AV2000-Standard für bis zu 2000 Megabit pro Sekunde. Die beiden Adapter des Sets werden in die Steckdose gesteckt, Anschlüsse für Ethernet sind vorhanden, außerdem gibt es WLAN mit Multiuser-MiMO und variabler Sendefeldgeometrie mit Beamforming. Damit die Steckdose nicht blockiert wird, ist ein Schutzkontaktstecker mit 16 Ampere Ausgangleistung integriert. Die Powerline-Adapter sind bereits im Handel und kosten rund 140 Euro.

Acers Travelmate P648 ist eines der ersten Geräte auf dem Markt mit dem neuen WLANad-Standard. Damit können über kurze Distanzen Datenübertragungsraten von bis zu 4,6 Gigabit pro Sekunde erreicht werden. Praktisch, um zum Beispiel auch Bild und Ton auf externe Monitore oder Projektoren zu übertragen. Ansonsten stecken im Magnesium-Aluminium-Gehäuse mit 14 Zoll großem Full-HD-Bildschirm (1920 zu 1080 Pixel) bis zu 20 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, optional eine Geforce-940M-Grafikkarte und diverse Funkschnittstellen wie LTE-Datenfunk, NFC und Bluetooth. Auch USB-Typ-C-Anschluss ist an Bord, dazu drei USB-3.0-Ports. Der Akku hält laut Hersteller rund acht Stunden durch. Der Travelmate P648 ist für rund 1130 Euro zu haben.Wer ganz auf das Auto verzichten will, hat ein Problem: Wie transportiere ich den Wochenendeinkauf – und wie die Kinder? Für die meisten bedeutet das, entweder einen Anhänger oder ein Lastenrad zu kaufen. Das Salamander Cycle verbindet diese Elemente – und ist auch noch ein Kinderwagen.

Berlin (dpa) – Eine glatte 1 für Nordische Kombinierer und Rodler, die Eisschnellläufer bleiben mit Gesamtnote 5 dagegen fast sitzen. Die Zeugnisse der deutschen Wintersportler fallen nach einer durchwachsenen Saison höchst unterschiedlich aus.So profitieren die Biathleten mit ihrer guten Bilanz vor allem von Laura Dahlmeier. Die Deutsche Presse-Agentur verteilt Noten von 1 bis 5.NORDISCHE KOMBINATION: Note 1 Auf die Nordischen Kombinierer war auch in einer Saison ohne großen Höhepunkt Verlass. Gewinn des Seefeld-Triples und Gesamtweltcup-Sieg durch Eric Frenzel – der vierte in Serie, Platz drei durch Fabian Rießle, Sieg im Nationencup. Viel mehr geht nicht. Zwölf der 19 Saison-Weltcups gewannen die Schützlinge von Bundestrainer Hermann Weinbuch, hinzu kamen zwölf weitere Podestplätze.

RENNRODELN: Note 1 Nach einem etwas holprigen Saisonstart war am Ende alles wie fast immer in den vergangenen Jahren. Felix Loch, Natalie Geisenberger und Tobias Wendl/Tobias Arlt im Doppelsitzer holten sich jeweils die Siege im Gesamtweltcup. Auch beim Saisonhöhepunkt, der Heim-WM am Königssee, räumten die Bayern alle wichtigen Titel ab.BIATHLON: Note 2 Dank Laura Dahlmeier haben die Biathleten bei der WM reiche Beute gemacht. Fünf der acht Medaillen gingen auf das Konto der 22-Jährigen. Lange Gesichter gab es vor allem bei den Männern. In Oslo blieb vor allem Simon Schempp hinter den Erwartungen. Im Weltcup zeigte das gesamte Team dagegen Topleistungen. Insgesamt gab es 14 Siege und 45 Podestplätze. Da ragten Verfolgungs-Weltmeisterin Dahlmeier und Schempp mit je fünf Siegen heraus.SKISPRINGEN: Note 2 Severin Freund sorgte praktisch im Alleingang für eine erfolgreiche Saison. Er wurde Zweiter bei der Vierschanzentournee, Zweiter im Gesamt-Weltcup, gewann drei Einzelspringen und führte das Team zu WM-Silber im Skifliegen. Weitere siebenmal stand Freund auf dem Podest, was außer ihm lediglich Karl Geiger gelang. Eine Saison zum Vergessen erlebten die Frauen, die ohne Podiumsplatz blieben.

BOB: Note 2 Mit dem WM-Doppelerfolg im Zweierbob durch Francesco Friedrich und Johannes Lochner sowie den WM-Titel von Anja Schneiderheinze lagen die deutschen Bobfahrer bei den Titelkämpfen in Innsbruck/Igls voll im Soll. Den Titel im Viererbob verpasste Friedrich nur um vier Hundertstelsekunden, dafür holte Maximilian Arndt den Gesamtweltcup. Die Startzeiten stimmen, fahrerisch gibt es noch Reserven. Und die Materialdiskussionen ebben nicht ab.SKELETON: Note 2 Mit dem Weltmeistertitel von Tina Hermann sowie dem Doppelerfolg im Gesamtweltcup von Hermann und Jacqueline Lölling ist der Generationsumbruch unerwartet gut gelungen. Während die immer noch startschwachen Frauen fahrerisch und mit ihrem Schlitten-Material überzeugen, gehört der WM-Vierte Axel Jungk am Start zu den Besten. Allerdings ist die internationale Konkurrenz bei den Männern deutlich größer.SKI ALPIN: Note 3 Drei Siege von Viktoria Rebensburg und einer von Felix Neureuther sind zu wenig für die deutschen Skirennfahrer. In einem Winter ohne Großereignis fehlte oft die Konstanz innerhalb eines Rennens. Rebensburg hat dennoch gezeigt, dass sie eine Kandidatin für kleine und große Kugeln ist. In den schnellen Disziplinen sorgte vor allem Andreas Sander für viel Zuversicht vor der kommenden Saison.

SNOWBOARD: Note 3 Der Sieg in der olympischen Disziplin Slopestyle durch Silvia Mittermüller war ein starker Abschluss einer ansonsten schwachen Saison mit nur drei weiteren Podestplätzen. Bei den Raceboardern machten sich die Verletzungspausen von Isabella Laböck und Amelie Kober bemerkbar. Youngster Johannes Höpfl steigerte sich in der Halfpipe und macht Mut für die Zukunft.SKI-FREESTILE: Note 3 Zwei Siege, ein zweiter Platz, zweimal Dritter: Die Podestbilanz der Ski-Freestyler ist auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Lisa Zimmermann gewann den ersten Big-Air-Weltcup der Geschichte, Heidi Zacher holte den einzigen Sieg im Skicross. In dieser Disziplin konnten die deutschen Starter die Erwartungen aber nicht komplett erfüllen und müssen sich im vorolympischen Winter steigern.EISKUNSTLAUF: Note 3 Die Paarläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot gewannen auf Anhieb EM-Silber. Die fünfmalige Weltmeisterin möchte auch beim Saisonhöhepunkt, der WM nach Ostern in Boston, mit ihrem neuen Partner aus Frankreich eine Medaille holen. Nach dem Ausfall von Peter Liebers blieben die Einzelläufer aber blass. Der siebte EM-Platz von Nathalie Weinzierl stach da noch heraus.

Es geht nach langer Stagnation wieder bergauf. Dafür stand vor allem Talent Anna Seidel. Die 18-jährige Dresdnerin sorgte für die ersten beiden Podestplätze nach Jahren der Flaute. Beim Saison-Höhepunkt, der WM in Seoul, war für die Noch-Juniorin aber der Akku leer. Bei den Männern ist nach wie vor nichts von Aufschwung zu spüren.SKI-LANGLAUF: Note 4 Der Neuanfang braucht mehr Zeit als gedacht. Wenn man die Weltcup-Ergebnisse zugrunde legt, gab es sogar einen Rückschritt. Nur bei einem Team-Sprint schafften es Hanna Kolb und Sandra Ringwald auf das Podest. Wichtig war, dass sich alle den neuen Herausforderungen stellten. Vordere Platzierungen sollen in der nächsten Saison als Resultat des verschärften Trainings kommen. Ringwald und Jonas Dobler konnten mit ihren Leistungen überzeugen.EISSCHNELLLAUF: Note 5 Erstmals kein Podestplatz im Weltcup sorgte für Ernüchterung, war aber keine Überraschung. Seit der Nullnummer bei Olympia in Sotschi setzt sich der Sinkflug fort. Fünf vierte Platze bei der WM in Kolomna wurden durch die etablierten Claudia Pechstein und Patrick Beckert erkämpft, vom Nachwuchs ist weit und breit keine Spur. Daher setzt Sportdirektor Robert Bartko auf Jugend-Konzepte – die aber erst von 2022 an greifen.