Akku Fujitsu Siemens Amilo Pi 2550

In der Praxis äußern sich die Unterschiede so: Jahrelang wirkten viele Android-Smartphones, obwohl sie auf dem Papier eine stärkere Hardware hatten, langsamer und träger als das iPhone von Apple. Spätestens aber seit der 2012 veröffentlichten Version Android 4.1 hat sich dieser Vorsprung nivelliert, was auch daran liegt, dass immer schnellere Prozessoren verbaut werden. Waren 2010 noch 1-Gigahertz-Prozessoren mit einem Rechenkern das Maß der Dinge, so sind mittlerweile vier Kerne, sogenannte Quadcore-Prozessoren, Standard. In High-End-Geräten arbeiten bis zu acht Rechenkerne.Größere Prozessorpower bedeutet aber meist auch einen höheren Preis. So ein Kraftpaket lohnt sich nur, wenn Sie viele leistungshungrige Apps wie etwa grafikaufwendige 3D-Spiele nutzen wollen. Für die meisten Apps reicht weniger. Auch bei einem Einsteigergerät sollten es aber mindestens zwei Rechenkerne sein. Damit lässt es sich schneller zwischen Apps wechseln, durch Webseiten scrollen und auch viele Spiele spielen.

Eher selten beworben wird die RAM-Größe in Smartphones, also die Größe des Arbeitsspeichers, der im laufenden Betrieb vom System und von den Apps ausgenutzt wird. Auch hier gilt: Viel hilft viel. Je mehr RAM ein Smartphone eingebaut hat, desto mehr Apps können parallel und zudem schnell laufen. Wenn Sie also mehrere Messenger, E-Mail-Programme und Nachrichten-Apps verwenden, die alle im Hintergrund laufen, hilft Ihnen mehr RAM. Auch aufwendige Spiele oder Fotosoftware profitieren davon. In Mittelklassegeräten sollte heute mindestens ein Gigabyte verbaut sein. Vieltelefonierer, Vielsurfer, Wenignutzer: Bevor man sich für einen Handytarif entscheidet, sollte man die eigenen Nutzungsgewohnheiten erforschen. Was bei der Wahl der verschiedenen Vertragsangebote zu beachten ist – und ob sich der Kauf eines gebrauchten Handys lohnt.

Welcher Handyvertrag der richtige ist, hängt von den persönlichen Telefon- und Surfgewohnheiten ab. Eine allgemeingültige Empfehlung lässt sich hier kaum geben. Die Anbieter bewerben aktuell vor allem Flatrates, mit denen man zu einem Pauschalpreis unbegrenzt in alle Netze telefonieren und im Internet surfen kann. Das klingt komfortabel, ist aber nicht unbedingt die beste Option.Abrechnung nach Verbrauch: Falls Sie nur wenig mit Ihrem Smartphone telefonieren, lohnen sich oftmals Tarife, bei denen Sie nur das bezahlen, was Sie im letzten Monat verbraucht haben. Oder Sie buchen Pakete mit Inklusivminuten, -SMS und einem bestimmten Datenvolumen. Um Ihren bisherigen durchschnittlichen Minuten-, SMS- und Datenverbrauch zu ermitteln, lohnt sich ein Blick in Ihre bisherigen Mobilfunkrechnungen. Kombiangebote mit Surfflatrate: Discount- und Prepaid-Anbieter bieten Kombiangebote, bei denen neben einer bestimmten Anzahl von Telefonminuten und SMS meist auch eine Surfflatrate schon inklusive ist. Solche Pakete gibt es schon für weniger als zehn Euro pro Monat. Oft gilt allerdings eine Tempobremse: Wird die vertraglich vereinbarte Datenmenge überschritten, surft das Smartphone nicht mehr mit der schnellstmöglichen Bandbreite, sondern nur noch so langsam wie früher mit Modems. Zwar entstehen keine Kosten, doch können der langsame Seitenaufbau oder Versand von großen E-Mails frustrieren. Einige Anbieter bauen in ihre Tarife eine sogenannte Datenautomatik ein: Dann wird für zwei bis drei Euro automatisch neues Datenvolumen hinzugebucht, wenn das gebuchte Paket aufgebraucht ist. Passiert das häufiger, kann sich ein Tarifwechswel lohnen. Das nachträgliche Ordern der Zusatzdaten ist oft teurer als ein Tarif mit einem größeren Datenvolumen. Für Viel-Surfer, die mobil auch gern Videos sehen oder Bilder verschicken, sollte es mindestens ein Gigabyte sein. Übrigens: Auch die eingangs erwähnten “All-inklusive”-Angebote haben eine Geschwindigkeitsbremse eingebaut.

Flexibler Tarif: Mit einem neuen Smartphone ändern sich häufig auch die Nutzungsgewohnheiten. Dann kann ein flexibel anpassbarer Tarif oder ein Prepaid-Angebot ohne Vertragslaufzeit praktischer sein als ein starrer Zwei-Jahres-Vertrag, auch wenn dieser manchmal etwas günstigere Konditionen bietet oder ein neues Handy mit im Paket ist. Am besten klärt man schon beim Vertragsabschluss, inwieweit Optionen hinzugebucht oder abgewählt werden können. Netzqualität: Schließlich sollte man bei der Wahl des Anbieters auch berücksichtigen, welches Netz er nutzt. In Städten und größeren Ballungsgebieten gibt es heutzutage kaum noch Unterschiede in der Netzqualität der vier großen Anbieter Telekom, Vodafone, o2 und E-Plus. Doch schon in den Randbereichen und in ländlicheren Gegenden kann es gravierende Unterschiede geben, wie Tests zeigen. Das beste Datenpaket hilft nichts, wenn am Haupteinsatzort des Smartphones kein schneller Empfang möglich ist. Barcelona (dpa) – Samsung will virtuelle Realität in den Alltag bringen – und bekommt tatkräftige Unterstützung von Mark Zuckerberg.Der Facebook-Gründer tauchte am Sonntagabend überraschend bei der Präsentation neuer Geräte des südkoreanischen Smartphone-Marktführers in Barcelona auf. “Virtuelle Realität ist die nächste Plattform”, verkündete Zuckerberg. Samsungs neue Galaxy-S7-Smartphones sollen im Zusammenspiel mit dem Gehäuse Gear VR ein besseres Erlebnis beim Eintauchen in virtuelle Welten bieten.

Zu Facebook gehört der Virtual-Reality-Vorreiter Oculus, für den Zuckerberg zwei Milliarden Dollar hinblätterte. Ihn reize es, später nicht nur Fotos von den ersten Schritten seiner kleinen Tochter Max zu sehen, sondern ganz in die Szene eintauchen zu können, sagte Zuckerberg. Sein Auftritt stahl den Samsung-Managern ein wenig die Show – Fotografen stürzten zur Bühne, um den 31-jährigen abzulichten.Die beiden neuen Smartphone-Modelle sind wasserdicht – sie können bis zu 30 Minuten in einer Tiefe von 1,5 Metern verbringen. Die Kamera soll auch bei wenig Licht scharfe Bilder mit natürlichen Farben machen. Daneben stellte Samsung zum Auftakt der Mobilfunkmesse Mobile World Congress auch eine 360-Grad-Kamera vor, die Nutzer zum Drehen von Virtual-Reality-Videos animieren soll.Zu den Trends in Barcelona gehört in diesem Jahr, dass die Smartphone-Anbieter inmitten eines schärferen Wettbewerbs neue Geschäfte in anderen Branchen suchen. So will Samsung seinen Bezahldienst bei vernetzten Autos etablieren. Und der chinesische Branchen-Dritte Huawei will mit einem Windows-Tablet klassische PC-Hersteller herausfordern. LG sorgte wenige Stunden vor Samsung für Aufsehen mit dem ersten konsequent modularen Smartphone G5.

Das G5 ist mit diversen Zusatz-Modulen als Multifunktionsgerät konzipiert. Mit dem Zusatz “LG 360 Cam” wird es zu einer Kamera für Panorama-Ansichten. Für bessere klassische Fotos gibt es das einschiebbare Kamera-Modul “Cam Plus”. Und das mit Bang & Olufsen entwickelte “LG Hi-fi Plus” soll das Smartphone zu einer Audio-Anlage machen. An komplett modularen Smartphones wird unter anderem bei Google gearbeitet, doch diese Modelle sind noch nicht marktreif.Die Batterie des G5 kann man austauschen: Das Fach lässt sich herausziehen. LG tanzt damit aus der Reihe: Bei den meisten Hersteller sind seit Jahren keine austauschbaren Akkus mehr vorgesehen. Bei LG können Nutzer mit einem zusätzlichen “Smart Controller” zudem Drohnenflüge steuern und dabei Bilder auf dem Display des eingesteckten Smartphones verfolgen.Huawei will mit seinem Tablet MateBook mit Windows 10, einem Doppelkern-Prozessor von Intel und einer Ansteck-Tastatur heutige Notebooks ersetzen, sagte Geräte-Chef Richard Yu. Der chinesische Konzern folgt damit beim Einstieg ins PC-Geschäft dem Vorbild von Microsoft und Apple, die mit dem Surface Book und dem iPad Pro auf eine ähnliche Geräteklasse setzen.Der MateBook ist stark auf Unternehmenskunden ausgerichtet. So sind in dem dafür entwickelten Stift ein Laser-Pointer und Knöpfe zur Bedienung von Präsentations-Software integriert. Als weitere Innovation gibt es ein Zusatzmodul mit Anschlüssen, die PC-Nutzer bei einem Tablet vermissen könnten.

Das Geschäft mit klassischen Notebooks und Desktop-Rechnern steht seit Jahren unter Druck – allein 2015 sanken die Verkäufe um rund ein Zehntel. Die Kategorie der sogenannten 2-in-1-Geräte, die als Notebook und Tablet genutzt werden können, wächst hingegen.Auch der Smartphone-Markt ist im Wandel. Neue Anbieter etwa aus China drängen mit günstigeren Geräten auf den Markt. In Europa oder den USA schwächte sich das Wachstum deutlich ab. Die Hersteller versuchen, ihre Geräte mit zusätzlichen Anwendungsszenarien attraktiv zu machen.Die VW-Tochter Seat will gemeinsam mit Samsung und SAP die Parkplatz-Suche mit dem vernetzten Auto vereinfachen. Die Unternehmen stellen zur Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona ein System vor, bei dem man über eine App entsprechend ausgerüstete Parkplätze reservieren und auch bezahlen kann. Der deutsche Software-Anbieter SAP verarbeitet dabei die Daten in seiner Cloud und Samsung stellt seinen Bezahldienst zur Verfügung.Zunächst ist eine Testphase geplant, der Termin für einen Marktstart wird noch nicht genannt. Über die Plattform sollen auch weitere Dienste angeboten werden, zum Beispiel rund ums Tanken. Nach Ideen aus der Branche könnten Tankstellen Fahrer vernetzter Autos in der Nähe zum Beispiel mit Rabatt-Coupons anlocken.

Barcelona (dpa) – Smartphone-Hersteller schlagen ungewöhnliche Wege ein, um sich von einander abzuheben. Der südkoreanische Anbieter LG, der zuletzt von mehreren chinesischen Rivalen überholt wurde, setzt bei seinem neuen Smartphone G5 als erster konsequent auf einen modularen Ansatz.Eine ganze Reihe von Zusatzgeräten soll es zu einem Allround-Talent machen. Huawei, die Nummer drei der Branche aus China, will derweil mit seinem ersten Windows-Tablet den PC-Markt aufmischen.Das LG G5 wird mit dem Zusatzgerät “LG 360 Cam” zu einer Kamera für Panorama-Ansichten. Für bessere Aufnahmen gib es das einschiebbare Kamera-Modul “Cam Plus”. Und das mit Bang & Olufsen entwickelte “LG Hi-fi Plus” soll das Smartphone zu einer Audio-Anlage machen. An komplett modularen Smartphones wird unter anderem bei Google gearbeitet, doch die Modelle sind noch nicht reif für den Markt.

Bei LG können Nutzer mit einem zusätzlichen “Smart Controller” Drohnenflüge steuern und die Bilder auf dem Display des eingesteckten Smartphones verfolgen. Die Batterie kann man austauschen: Das Fach lässt sich herausziehen, und der Akku wird durch einem vollgeladenen ersetzt. LG tanzt damit aus der Reihe: Die meisten Hersteller sehen seit Jahren keine austauschbaren Akkus mehr vor.Das G5 solle gleichzeitig in allen Schlüsselmärkten weltweit auf den Markt kommen, kündigte der Chef der LG-Mobilsparte, Juno Cho, an.Barcelona (dpa) – Der chinesische Smartphone-Anbieter Huawei will mit einem Windows-Tablet den PC-Markt aufmischen.Das am Sonntag in Barcelona vorgestellte MateBook hat einen Doppelkern-Prozessor von Intel und soll mit einer Ansteck-Tastatur ein Notebook ersetzen können, sagte Huawei-Manager Richard Yu zum Auftakt der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress Die Nummer drei der Smartphone-Branche folgt damit beim Einstieg ins PC-Geschäft dem Vorbild von Microsoft und Apple, die mit dem Surface Book und dem iPad Pro auf eine ähnliche Geräteklasse setzen.

Der MateBook ist stark auf Unternehmenskunden ausgerichtet. So sind in dem dafür entwickelten Stift ein Laser-Pointer und Knöpfe zur Bedienung von Präsentations-Software integriert. Nach einer Stunde Ladezeit soll der Stift einen Monat einsetzbar sein. Als weitere Innovationen gibt es ein Zusatzmodul mit Anschlüssen, die PC-Nutzer bei einem Tablet vermissen könnten.Das Geschäft mit klassischen Notebooks und Desktop-Rechnern steht seit mehreren Jahren unter Druck – allein im vergangenen Jahr sanken die Verkäufe um rund ein Zehntel. Die Kategorie der sogenannten 2-in-1-Geräte, die als Notebook und Tablet genutzt werden können, wächst hingegen.München (dpa/tmn) – Microsoft hat seinen Wireless Display Adapter überarbeitet. Mit dem neuen Modell sollen Bild und Ton flüssiger als bisher an beliebige Bildschirme oder Beamer mit HDMI-Eingang übertragen werden können.Der Nutzer braucht dafür ein Gerät, das mit dem Funkübertragungsstandard Miracast zurechtkommt, etwa ein Windows-10-Smartphone oder neuere Tablets und Notebooks. Der im Vergleich zum Vorgänger um fünf Euro günstigere Adapter kommt laut Hersteller Mitte März für rund 65 Euro in den Handel.

Karlsruhe (dpa/tmn) – “Richte mir bitte einen Termin ein.” Oder: “Erinnere mich daran, heute Abend Oma anzurufen.” Und: “Brauche ich morgen einen Regenschirm?” Solche Fragen und Befehle kann man nicht nur an sein Smartphone richten.Auch Windows hat seit Version 10 die Sprachassistentin und Alltagshelferin Cortana an Bord. Sie ist benannt nach einer Künstlichen Intelligenz aus Microsofts Spieleserie “Halo”.Da steuert Cortana sogar Raumschiffe. Die kleine Windows-Schwester ist nicht ganz so mächtig. Ihr Funktionsumfang entspricht eher dem der Apple-Konkurrentin: “Im Grunde ist Cortana ein Assistent wie Siri. Ich kann also Fragen oder einfache Aufgaben stellen”, sagt Jo Bager vom “c’t”-Fachmagazin. Das funktioniere im Grunde auch gut – mit einer Einschränkung: “Der Nutzen hängt immer davon ab, wie sehr ich mich auf die Welt eines Herstellers einlasse.”Wer an seinem Windows-10-PC konsequent auf das Microsoft-Ökosystem setzt, also etwa E-Mails und Termine in den mitgelieferten Apps verwaltet, kann Cortana tatsächlich viele Alltagsaufgaben überlassen. Am Mac geht das noch nicht. Gut möglich allerdings, dass Siri demnächst den Sprung von mobilen Geräten auf den Computer schafft. Selbst für Linux gibt es mit Sirius einen Open-Source-Assistenten, der aber in Sachen Funktionsumfang noch ganz am Anfang steht.