Akku ASUS A32-N55

Die Start/Pause-Taste funktioniert ausschließlich über Bluetooth (bei Geräten die AD2P unterstützen), dies aber tadellos und ohne merkbare Verzögerungen.Die Lautstärke ist auf dem Papier mit 2 Watt und 90Hz-15KHz nicht besonders beeindruckend, überrascht aber im tatsächlichen Einsatz. Die Lautstärke reicht sogar um eine WG-Party zu beschallen und der Bass ist im Verhältnis zur Größe des Air2U Music Speaker E10 beachtlich. Die Höhen bleiben auch bei hoher Lautstärke klar und Stimmen werden nicht verzerrt. So kann der Lautsprecher sowohl bei HipHop, als auch bei Rock und klassischer Musik überzeugen.Im Test konnte die kleine Box zudem das mobile Bewegbild-Erlebnis aufbessern, so dass Filme auf dem Laptop oder Tablet zu zweit deutlicher mehr Spaß machen. Insbesondere Action-Szenen werden durch den Bass aufgewertet.Der wiederaufladbare 500 mAh Li-Ionen-Akku hält je nach Lautstärke und Verbindungsart zwischen 2,5 und 6 Stunden und lässt sich binnen 2,5 Stunden wieder voll aufladen. Sowohl das Laden selbst als auch die vollständige Ladung werden über die LED signalisiert (rot/blau).Wenn gerade keine Steckdose in der Nähe ist, kann die Box über den USB-Eingang natürlich auch an einen mobilen Akku angeschlossen werden.Mit der Air2U-Reihe will Aiptek in den Markt für mobile Musikwiedergabe einsteigen. Das Einsteigermodell E10 soll dabei durch Zweckmäßig- und Hochwertigkeit zu einem günstigen Preis glänzen. Wir haben mal ganz genau hingehört wie sich der Air2U Music Speaker E10 so im Alltag schlägt.

Der preiswerte 29€-Lautsprecher bringt das nötigste Zubehör mit sich: Eine Kurzanleitung, sowie ein Mini-USB- und ein AUX-Kabel. Eine USB-Steckdose befindet sich leider nicht im Lieferumfang, so dass diese entweder separat erworben werden oder die Ladung über den PC/MAC erfolgen muss.Der aktuell in schwarz und grün erhältliche Lautsprecher (weitere Farben folgen) kommt in ansprechender Optik daher. Ummantelt von geriffeltem Kautschuk wird die Box von einem schwarzen Metallgitter abgerundet, in dessen Mitte sich das silberne Air2U-Logo befindet. Leider ist die Gummierung sehr staub-affin, was sich durch die Riffelung noch verstärkt und besonders bei dem schwarzen Modell auffällt.An der Vordertaste finden sich die Bedientasten im Gummimantel integriert und bilden so den Gegenpart zu dem Klinken- und Mini-USB-Eingang auf der Rückseite. Der Powerschalter befindet sich unter dem Gerät.Die verwendeten Materialen wirken sehr hochwertig, wobei besonders das Metallgitter durch seine stabile Bauweise zu überzeugen weiß. Das Gewicht ist mit 270g genau richtig um eine optimale Balance zwischen Stabilität und Mobilität zu schaffen.

Einmal eingeschaltet, kann der Air2U Music Speaker E10 entweder über ein 3,5mm-Klinkenkabel oder über Bluetooth (ca. 10m Reichweite) verbunden werden. Die jeweilige Verbindung wird durch blaues oder rotes Leuchten der verbauten LED kenntlich gemacht. Die Box deaktiviert außerdem das Bluetooth-Signal, sobald ein Aux-Kabel angeschlossen ist, was einerseits zu einer längeren Akkulaufzeit führt und andererseits verhindert, dass sich jemand Zugriff auf die Box verschafft, während euer Gerät angeschlossen ist.Die Steuerung der Lautstärke kann sowohl über das angeschlossene Endgerät, als auch über den Air2U Music Speaker E10 selbst geregelt werden. Allerdings synchronisieren sich die Lautstärken nicht, so dass sowohl an der Box als auch am Endgerät die entsprechende Lautstärke konfiguriert werden muss.Die Start/Pause-Taste funktioniert ausschließlich über Bluetooth (bei Geräten die AD2P unterstützen), dies aber tadellos und ohne merkbare Verzögerungen.Die Lautstärke ist auf dem Papier mit 2 Watt und 90Hz-15KHz nicht besonders beeindruckend, überrascht aber im tatsächlichen Einsatz. Die Lautstärke reicht sogar um eine WG-Party zu beschallen und der Bass ist im Verhältnis zur Größe des Air2U Music Speaker E10 beachtlich. Die Höhen bleiben auch bei hoher Lautstärke klar und Stimmen werden nicht verzerrt. So kann der Lautsprecher sowohl bei HipHop, als auch bei Rock und klassischer Musik überzeugen.

Im Test konnte die kleine Box zudem das mobile Bewegbild-Erlebnis aufbessern, so dass Filme auf dem Laptop oder Tablet zu zweit deutlicher mehr Spaß machen. Insbesondere Action-Szenen werden durch den Bass aufgewertet.Der wiederaufladbare 500 mAh Li-Ionen-Akku hält je nach Lautstärke und Verbindungsart zwischen 2,5 und 6 Stunden und lässt sich binnen 2,5 Stunden wieder voll aufladen. Sowohl das Laden selbst als auch die vollständige Ladung werden über die LED signalisiert (rot/blau).Wenn gerade keine Steckdose in der Nähe ist, kann die Box über den USB-Eingang natürlich auch an einen mobilen Akku angeschlossen werden.Beam me up Scotty! Mit dem Aiptek MobileCinema A50P bringt der taiwanische Technologie-Hersteller einen mobilen Projektor speziell für Android-Endgeräte auf den Markt. Dieser soll nicht nur das Betrachten von Bildern und Filmen angenehmer gestalten sondern zugleich der Aufladung des Handyakkus dienen.Aiptek MobileCinema A50P test Bild 1Der auch als Pico Projektor betitelte Mini-Beamer kommt mit nützlichem Zubehör, jedoch fehlt ein USB-Ladegerät. So muss entweder eines erworben werden oder die Aufladung via USB-Port am PC erfolgen.

Der Aiptek A50P besteht an der Unterseite aus Metall, welches direkt in die aus Hartplastik und Gummi bestehende Oberseite übergeht. Abgerundet durch das matte Finish wirkt der Projektor im Gesamtbild sehr schick. Auf einer Seite befinden sich Format-Einstellung, Micro-HDMI- und Micro-USB-Eingang (zum Aufladen des A50P), auf der anderen Seite das fest verbaute Micro-USB-Kabel zum Anschluss an das Android-Gerät und das Rädchen zum Einstellen des Schärfegrads. An der Unterseite ist ein Knopf um den Lade-Prozess für das Smartphone/Tablet zu starten, ein Lautsprecher, sowie drei LEDs um den Akkustand des Beamers anzuzeigen.Der letzte Knopf findet sich schließlich auf Höhe der Beamerlampe und dient dem Einschalten des Projektors. Die Lampe selbst ist vor gewaltsamen Einwirkungen geschützt, da sie vertieft ins Gehäuse eingelassen ist. Eine Schutzblende gegen Staub und andere Umwelteinflüsse wäre eine sinnvolle Zugabe gewesen, die man allerdings vergeblich sucht. Das gesamte Äußere des Aiptek A50P wirkt jedoch sehr hochwertig verarbeitet und der Projektor liegt durch die abgerundete Bauart sehr angenehm in der Hand.

Dank MHL-Kabel und HDMI-Adapter lassen sich sowohl Android-Geräte als auch jedes andere HMDI-fähige Gerät anschließen. Für ersteres müsst ihr ein Smartphone oder Tablet besitzen, das MHL unterstützt. Ist dies der Fall, geht der Anschluss über das fest verbaute Kabel denkbar einfach. Dankbarerweise ist der Micro-USB-Pin von der Länge ausreichend, um selbst in Smartphones mit Schutzhülle hineinzureichen. So kann das wiedergebende Gerät entweder Bilder/Filme übertragen oder geladen werden. Obgleich der Anschluss an ein Smartphone sehr einfach funktioniert, desto ungeeigneter ist das Gerät für eine Präsentation. Denn die Kabellänge ist dermaßen kurz gewählt worden, dass man den angeschlossenen Androiden nicht bedienen kann, ohne dass das Bild verwackelt. Alternativ könntet ihr den Androiden zwar über ein weiteres Gerät steuern, dies würde jedoch Zusatzkosten bedeuten. Bei einer selbst-abspielenden Diashow gibt es hingegen keinerlei Beanstandungen.

Wenn Beschäftigte aber flexibler werden müssten, gehe das nur im Kompromiss, sagte Nahles. “Das heißt: neue Flexibilität nur gegen neue Sicherheit.” Europa sollte deshalb einen eigenen Weg in der Digitalwirtschaft einschlagen und dürfe nicht einfach “Rezepte aus dem Silicon Valley” importieren. “Das haben wir gar nicht nötig.”Dem Festhalten an klassischen Regeln der Arbeitswelt erteilte Joachim Bühler, Mitglied der Geschäftsleitung des Branchenverbands Bitkom, eine Absage. Wenn die Verschmelzung der analogen mit der digitalen Welt wirklich stattfinden solle, müsse das nach den Regeln der Digitalwirtschaft passieren. Verdi-Chef Frank Bsirske wandte ein, Mini-Beschäftigungen für Mini-Bezahlung gebe es in der Internetwirtschaft heute schon. Mit Würde und Selbstbestimmung der Beschäftigten hätten die Profiteure nicht viel im Sinn.Deutschlands Arbeitgeber sagen eine umfassende Digitalisierung voraus. “Für die Zukunft gilt: Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden”, sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Kramer rief dazu auf, dass Digitalkompetenz in der gesamten Gesellschaft als Schlüsselqualifikation begriffen werde. “Ansonsten findet der große Digitalisierungssprung anderswo in der Welt statt.”

Göttingen (dpa/tmn) – Radeln im Winter fordert Mensch und Material. Denn neben Kälte können Feuchtigkeit, Glätte oder Streusalz Probleme bereiten. “Das Fahrrad braucht im Winter schon ein wenig mehr Pflege”, sagt David Koßmann vom Pressedienst Fahrrad (pd-f).Die meisten Dinge lassen sich dabei relativ einfach selbst erledigen. “Es gibt den sogenannten Dreiklang in der Radpflege: Kette, Bremsen, Reifen.” Worauf es im Winter ankommt:Schmieren: Ob eine Kette gut funktioniert, können Radfahrer heraushören: “Wenn sie quietscht, ist es oft schon zu spät”, sagt Koßmann. Dann fehlt Fett oder Öl. “Die Kette muss gut geschmiert sein.” Ist sie trocken und bereits ein wenig angerostet, kann sogenanntes Kriechlöl helfen, die Oberflächenkorrosion zu lösen. Wer wegen der besseren Schmierfähigkeit eher festere Schmiermittel mit Teflon wählt, sollte bedenken, dass sich daran oft Dreck festsetzt. “Da müssen Sie unter Umständen ab und zu putzen.” Denn Schmutz zieht Feuchtigkeit an und fördert damit die Rostbildung.

Putzen: Damit die Bremsbeläge Grip haben, ist es ratsam, stark verschmutzte Felgenränder ab und an zu säubern. “Scheibenbremsen haben im Winter einen Vorteil”, erklärt Koßmann. “Sie sind an der Nabe angebracht und bekommen daher keinen Schmutz vom Reifen ab.” Doch auch die weit verbreiteten V-Brakes, die an der Felge greifen, reichen in der Regel aus. Wichtig ist, dass die Bremsbeläge noch dick genug sind. “Wer beim Bremsen ein Geräusch hört, sollte sich neue Beläge besorgen”, rät Koßmann. “Denn die sind dann meist runter.” Vielfahrer können spezielle Bremsbeläge für den Winter montieren.Ein Tipp für alle, die ihr Rad im Keller oder der Garage parken: “Bei allzu großen Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen kann sich in der Hülle der Bowdenzüge Kondenswasser bilden”, erklärt Koßmann. Steht das Rad dann länger bei Minusgraden draußen, gefriert das Kondenswasser. “Die Bremse funktioniert dann nicht mehr.” Um dem vorzubeugen, sollte das Rad trocken, aber kühl geparkt werden.Luft ablassen: Auf nasser oder vereister Fahrbahn kommen Radler schnell ins Rutschen. Um Unfälle zu vermeiden, empfiehlt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) nicht nur eine angemessene Fahrweise. Eine Möglichkeit ist auch, das Rad mit Winterreifen auszustatten. Sie haben mehr Grip. Für vereiste Strecken gibt es mit Spikes besetzte Reifen. Diese sind im Straßenverkehr erlaubt, sagt ADFC-Rechtsexperte Roland Huhn. “Denn von einer Beschädigung der Straßendecke durch einen Radfahrer mit Spikereifen ist nicht auszugehen.” Ansonsten hilft ein einfacher Trick: “Lassen Sie ein wenig Luft ab”, rät Experte Koßmann. “Dann wird die Lauffläche und damit die Traktion größer.”

Akku ASUS ZenBook UX31E

Ein Zwei-Zellen-Akku mit 37 wH soll euch laut Acer bis zu 8 h weit bringen. Aber auch in der Elektronikbranche ist den Herstellerangaben in etwa so weit zu trauen wie dem angegebenen Durchschnittsverbrauch bei Autos, nämlich nicht besonders weit.Man kann die 8 Stunden demnach durchaus bei ausgeschaltetem WLAN und niedriger Helligkeit erreichen, aber das ist natürlich alltagsfremd. Bei normaler Nutzung im Alltag bin ich immer so auf knapp 5 Stunden Betriebsdauer gekommen. Ein Blick auf die Vergleichs-Grafik vom Laptopmag verrät uns, dass Acer damit schon ein wenig hinter der Konkurrenz hinterherhinkt.In der Praxis ist das also ein akzeptabler Wert, mit dem man leben kann, der aber mit dem Surface Pro 4 und ähnlichen 2-in-1s nicht ganz mithält. Ein klein wenig schade fand ich es, dass Acer dem Switch Alpha 12 einen proprietären Stromadapter beilegt. Ich hätte es besser gefunden, wenn man den schon vorhandenen USB-Type-C-Port zum Laden benutzt hätte.

Fangen wir direkt mal mit dem Highlight des Tastaturcovers an: Es ist im Preis mit inbegriffen. In meinen Augen steigert das die Attraktivität des Switch Alpha 12 enorm, da man für den Einstiegspreis von 800 € direkt ein vollwertiges 2-in-1-Gerät erhält. Ich kenne kaum Leute mit Windows-Tablet, die nicht auch ein Tastaturcover benutzen. Der Vorteil von Windows-10-Tablets ist ja gerade, dass man sie – wenn man möchte – als vollwertige Rechner benutzen kann, und dafür ist ein Tastaturcover mit Trackpoint in meinen Augen unumgänglich.Die Tastatur des Switch Alpha 12 wird magnetisch mit dem Gerät verbunden und kann entweder flach aufliegend oder, ebenfalls mittels Magneten, leicht angewinkelt benutzt werden. Der Tastenhub ist mit 1,4 mm ordentlich und auch lange Texte lassen sich bequem tippen. Auch die Steifigkeit der Tastatur ist sehr gut, so dass sich das Cover auch bei kräftigen Tastenanschlägen nicht verbiegt.Das Touchpad schmälert den guten Eindruck der Tastatur leider ein wenig. Es arbeitet zwar präzise, könnte aber nach meinem Geschmack gerne etwas größer sein.

Wer mich kennt, weiß, dass ich einen sehr großen Wert auf die Stifteingabe bei Tablet-PCs lege. Ich habe mir von Acer extra noch mal den Stift nachschicken lassen, weil dieser nur im Lieferumfang der Windows-Pro Geräte standardmäßig mit dabei ist. Kunden von Acer mit der Windows-Home-Version, können den Stift aber für ~38 € nachträglich kaufen.Der Stift verfügt über 256 Druckpunkte, was kein großartiger Wert ist, aber für Leute, die den Stift zum Notizen machen oder zum Skizzieren benutzen, ausreichend ist.Gerade mit dem Windows-10-Anniversary-Update bietet Windows mit Windows Ink ja sehr schöne Möglichkeiten, den Stift sinnvoll einzusetzen.Leider muss ich sagen, dass mich der Stift des Switch Acer 12 sehr enttäuscht hat. Das mag sicherlich auch daran liegen, dass ich – was Stifte von Tablets anbelangt – mittlerweile sehr verwöhnt bin. Es ist nicht so, als ob der Stift nicht zu gebrauchen sei, aber gerade bei geschriebenen Texten konnte ich doch deutlich feststellen, dass die Genauigkeit des Stiftes nicht besonders gut ist. Texte und auch Skizzen hatten dadurch etwas Krakeliges.Das gleiche enttäuschende Gefühl hatte ich übrigens auch, als ich das Surface Pro 3 zum ersten Mal in der Hand hatte. Der Stift war beim Launch des Gerätes ähnlich krakelig. Aber gerade diese Parallele macht mir auch wieder ein wenig Hoffnung. Microsoft hat die Stifteingabe auf dem Surface Pro 3 über die Zeit definitiv verbessert, deswegen habe ich die Hoffnung, dass Acer das auch noch in den Griff bekommt.

Am Anfang des Testes haben wir die Frage gestellt, ob das Acer Switch Alpha das Zeug zu einem Surface-Killer hat. Jetzt wird es Zeit, diese Frage zu beantworten. Von allen Geräten, die ich getestet habe, kommt das Acer Switch Alpha 12 wirklich so nah an die Microsoft Surface Pro-Reihe dran wie kein anderes Gerät zuvor. Gerade der Einstiegspreis von 800 € für die i5 -Version inklusive Tastaturcover ist mal eine echte Kampfansage gemessen an der Leistung, die man geboten bekommt.Das Acer Switch Alpha 12 ist meinen Augen absolut ebenbürtig zum Microsoft Surface Pro 3, was mich tatsächlich sehr überrascht hat. Dem Vergleich mit dem Surface Pro 4 hält es nur bedingt stand, da die aktuelle Generation des Surface nochmal mit Windows-Hello und einem besseren Stift punkten kann.Das Acer Switch Alpha 12 ist also durchaus eine Alternative für User, die ein 2-1 suchen, das preiswert ist und trotzdem einiges an Leistung bietet. Die lautlose Kühlung würde es zu einem perfekten Gerät für Studenten machen, aber auch im Business-Einsatz kann ich mir das Gerät gut vorstellen.

Für den Anschluss eines PCs mit HDMI benötigt ihr zusätzlich in HDMI-Kabel. Dieses wird in den Adapter gesteckt, welcher wiederum an den Projektor angeschlossen wird. Im Test funktionierte dies auch tadellos mit der PlayStation 3 und einem Samsung BluRay-Player. Im Gegensatz zur Kombination mit Android-Geräten ist der Pico Projektor mit einem Laptop oder Netbook optimal zum Präsentieren im Geschäftsfeld geeignet, sofern dieser nicht bewegt wird. Es kam in unserem Test dabei weder zu Bildaussetzern noch zu Verzögerungen.Nach der Verbindung beider Geräte müsst ihr nur noch den Projektor einschalten und die entsprechende Schärfe einstellen. Solltet ihr den verbauten Lautsprecher am A50P für die Tonwiedergabe nutzen wollen, könnt ihr die Lautstärke via angeschlossenem Gerät oder durch längeres Drücken der Format-Taste regeln.Aiptek MobileCinema A50P test Bild 5Wo MobileCinema drauf steht ist auch MobileCinema drin. Denn sowohl bei der Übertragung vom Smartphone als auch vom Computer konnte der Aiptek A50P dank seiner verhältnismäßig großen Helligkeit (35 ANSI Lumen) für Staunen sorgen. Für optimale Sichtverhältnisse sollte der Raum selbstverständlich abgedunkelt sein, doch bereits bei bewölktem Himmel konnte das Gerät in der Mittagspause zum Schauen von Youtube-Videos begeistern. Mit einer maximalen Auflösung von 640×480 Pixel kann der Beamer natürlich keinen Fernseher oder „echten“ Projektor mit HD ersetzen, reicht aber für eine ungeplante Bild- oder Film-Wiedergabe mehr als aus. Dank der angenehmen Farbwiedergabe, den Formaten 4:3 und 16:9 und der maximalen Projektionsschärfe bis etwa 60 Zoll, kann so im Familienurlaub auch mal spontan ein Filmabend eingelegt werden. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Projektor möglichst gerade liegt, denn eine Möglichkeit die auftretende Trapezbildung zu vermeiden, existiert ebenso wenig wie eine Helligkeitsregelung.

Nach etwa 100 Minuten Dauerbetrieb stellte der Aiptek MobileCinema A50P den Dienst ein. Da die meisten Blockbuster jedoch mindestens 120 Minuten andauern, ist eine Steckdose für einen Filmabend unumgänglich. Auch der schwache Sound der Geräts mindert den Filmspaß etwas. Denn dieser lässt sich leider nicht sonderlich weit hochregeln, wodurch wir im Test den Smartphone-Lautsprecher bevorzugten. Alternativ könnt ihr natürlich auch das Endgerät (nicht den Beamer) an ein Lautsprechersystem anschließen.Gestern war es endlich soweit: Nach Monaten des Wartens und Bangens präsentierte Apple die neue Version ihres Smartphones – das iPhone 5. Mit diesem finden einige Neuerungen Einzug, die Gaming auf dem „Apfel-Handy“ noch attraktiver machen könnten, als zurzeit der Fall. Wir wollen einen Blick auf die Features werfen, die das Smartphone zur Ablösung von PlayStation Vita und Nintendo 3DS avancieren lassen könnten.iPhone-5-DisplaySicherlich eines der Hauptmankos, weshalb das iPhone zurzeit noch wenig von Coregamern genutzt wird, ist die schwammige, unpräzise „Touch-Steuerung“. Dank dem vergrößerten 4-Zoll-Display (zuvor 3,5 Zoll) ist für die Darstellung der Eingabemethoden jetzt weitaus mehr Platz. Da auch an der Reaktionsgenauigkeit des Bildschirms gearbeitet wurde, dürfte sich die Bedienung von Spielen wie Mass Effect: Infiltrator oder Dead Space auf dem neuen Gerät als weitaus leichtgängiger erweisen. Eine Alternative zu Schiebepad (3DS) und Analogstick (Vita)? Wohl kaum …

Das vergrößerte Display ist allerdings ein großer Schritt für Spiele auf dem Apple-Gerät: Die Maße entsprechen dem „Gamer-Standard“ von 16:9 und durch die ausgeweitete Darstellungsfläche haben bereits jetzt großartig aussehende Titel wie Infinity Blade oder Real Racing genügend Platz, sich in ihrer ganzen Pracht zu präsentieren. Alte Spiele-Apps werden hierbei übrigens weiterhin unterstützt, werden allerdings dankenswerter Weise nicht einfach ins neue Format gestreckt, sondern mit schwarzen Balken im alten Format gehalten.Real Racing 3 Screenshot 01Das während der Präsentation gezeigte Real Racing 3 macht es bereits deutlich: Unter der Haube des iPhone 5 steckt ein weitaus leistungsfähigerer Prozessor, als noch im Vorgänger (genannt „A6“). Somit haben Spiele erweiterte Ressourcen zur Verfügung und dürften zukünftig noch weitaus detailliertere und effektvollere Spielwelten auf unser 4-Zoll-Display zaubern. Die Optik kommender Spiele dürfte damit durchaus auf PlayStation-Vita-Niveau rangieren. Wir dürfen gespannt sein!Allerdings birgt diese Leistungssteigerung auch ein potentielles Risiko. Da sich Apple trotz niedriger Preise für Speicher nicht dazu durchringen konnte, die Kapazitäten des iPhone 5 zu erhöhen (maximal 64GB), könnten mit aufwändigeren Spielen bald auch arge Platzprobleme entstehen. Da ein Infnity Blade jetzt schon mit guten 1GB zu Buche schlagen, möchten wir gar nicht erst wissen, wie es bei kommenden Titeln aussieht. Dass wir aufgrund mangelnden Speicherplatzes mit unseren Apps jonglieren müssten, wäre unschön.

Real Racing 3 Screenshot 02Dank der bereits vermuteten LTE-Unterstützung dürfte sich die Möglichkeit bieten, zukünftig auch unterwegs spannende Online-Partien zu bestreiten. Zurzeit ist eine LTE-Unterstützung in Deutschland offiziell nur bei der Telekom möglich, wir sind uns aber sicher, dass auch die anderen Vertragsanbieter früher oder später nachziehen werden. In jedem Fall bietet sich damit die Möglichkeit von zeitversetzten „Kopf-an-Kopf“-Partien über das Game Center, wie bereits auf Apples Präsentation im Rahmen von Real Racing 3 erwähnt.Dadurch, dass iPhone–5-Besitzer auch gegen Spieler auf Apple-Rechnern oder -Laptops antreten können, dürfte sich die Online-Erfahrung schon nahe der gewohnten Konsolen-Qualität bewegen. Wie sehr diese Funktionalität letztendlich von Entwicklern und Gamern genutzt werden, ist zurzeit natürlich noch nicht klar. Sicher ist aber, dass der Grundstein für interessante Online-Features gelegt ist.In Sachen Klang wurde ebenfalls erneut geschraubt. Die präsentierten EarPods, das InEar-Headset von Apple, soll sattere Bässe, ein klareres Klangbild und eine hervorragende Abschirmung gegen Umgebungsgeräusche bieten. Das dürfte der Immersion für Gaming-Apps sehr zuträglich sein.

Earpod-Bild-01Ein weiterer wichtiger Punkt für Gamer, ist die Akkulaufzeit. Gerade bei Titeln für die Coregamer-Schicht sind lange Spielzeiten an einem Stück natürlich Pflicht. Hier möchte Apple mit seinem neuen Akkumodell überzeugen, das weitaus länger halten soll, als seine Vorgänger. Direkt erwähnt wurde in diesem Zusammenhang eine Akkuleistung für acht Stunden Gesprächszeit und acht Stunden Internetnutzung, doch auch bei Verwendung von Gaming-Apps dürfte sich eine ähnliche Laufzeit erzielen lassen. Beweisen muss sich das aber natürlich in einem ausführlicheren Praxistest.Für Augmented-Reality-Spielereien war bereits das iPhone 4 im Vergleich zur Handheld-Konkurrenz von Nintendo und Sony bestens gerüstet. Daran dürfte sich mit dem iPhone 5 nicht viel ändern. Die Kamera weist weiterhin 8 Megapixel Leistung aus, bietet jetzt allerdings die Möglichkeit von Panoramaaufnahmen.Die Razer Orochi Black Chrome Edition ist ein Zwerg unter den Gamermäusen, wenn man ihre Größe betrachtet. Bei den inneren Werten aber ein kleiner Riese. Sieben frei programmierbare Tasten, 4000 Dpi und ein dualer Modus mit USB-Kabel und Bluetooth 2.0, stecken schon einige Ansprüche ab.

Akku ASUS UX31 Ultrabook

Das neue Vaio-Modell von Sony könnte in Flammen aufgehen, wenn der Akku überhitzt. Die 26.000 Menschen, die diesen Laptop besitzen, sollten diesen ab sofort nicht mehr benutzen.Der japanische Elektronikkonzern Sony warnt vor einer möglichen Brandgefahr beim neuen Laptop vom Typ Vaio Fit 11A. Es bestehe die Gefahr einer Überhitzung des Lithium-Ionen-Akkus, wodurch ein Teil des Computers beschädigt werden könne, teilte Sony am Freitag mit. Besitzer des Modells sollten das Gerät ab sofort nicht mehr benutzen. Binnen zwei Wochen will das Unternehmen den Kunden nun mitteilen, ob sie den Laptop kostenlos reparieren lassen können. Betroffen sind nach Unternehmensangaben knapp 26.000 Laptops. Der Vaio Fit 11A ist eines der neuesten Geräte des japanischen Herstellers und ist erst seit Februar im Handel. Der Bildschirm lässt sich so klappen, dass das Laptop auch als Tablet benutzt werden kann.Die Batterie des Geräts ist kein originäres Sony-Teil. Nach Angaben des Konzerns kauft Sony die Akkus für das Gerät von seinem Konkurrenten Panasonic/Sanyo ein.Es ist nicht das erste Mal, dass Sony ein Problem mit überhitzenden Akkus hat. Bereits 2006 musste der Konzern deshalb Computer zurückrufen – auch Konkurrenten, welche die Batterie von Sony eingebaut hatten, waren betroffen. Sony musste insgesamt 9,6 Millionen Akkus austauschen.

Ein Teil der Berichte schien sich zu klären, nachdem Apple für die kurzerhand entfernte Anzeige der verbleibenden Akkulaufzeit kritisiert wurde. Offenbar wird die Batterie des MacBook Pro besonders in Anspruch genommen, wenn in den ersten Tagen nach der Einrichtung größere Datenmengen mit der Cloud synchronisiert werden. Zudem soll das eigentlich nicht den Akku betreffende Update des Betriebssystems für eine wundersame Verbesserung der Laufzeit gesorgt haben.Den Testern von Consumer Reports lagen jedoch drei verschiedene MacBook Pro vor, die sich allesamt völlig unterschiedlich verhielten. Jeweils ein 15” und ein 13” Modell mit Apples neuer Touch Bar sowie ein 13” Modell ohne selbige sollten im Test beweisen, ob Apple mit dem Gerät tatsächlich die Riege der professionellen und dementsprechend zahlungswillige(re)n Kunden zufriedenstellen kann.

Bei aufeinanderfolgenden Tests der Akkus zeigten die Modelle völlig unterschiedliche Akkulaufzeiten. So soll das 13” Modell mit integrierter Touch Bar im ersten Durchlauf rund 16 Stunden geschafft haben, während im zweiten Durchlauf nur noch 12,75 Stunden erreicht wurden. Im dritten Anlauf fiel die Lebensdauer auf erschreckende 3,75 Stunden ab.Ähnliches zeigte sich beim getesteten 13-Zöller ohne Tochbar. Das Modell erreichte beeindruckende 19,5 Stunden in einem Durchlauf, gab aber schon nach 4,5 Stunden im zweiten Durchlauf auf. Beim 15-Zöller schwankte die erreichbare Betriebsdauer des Akkus zwischen 18,5 Stunden und 8 Stunden.Die Tester weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Batterielaufzeit eines Laptops bei solchen Standardtests normalerweise allenfalls um circa 5 Prozent abweicht, derart starke Schwankungen sind also völlig unnormal. Mit Blick auf den Endkunden haben sich die Verbraucherschützer dann entschlossen, in die Bewertung des MacBook Pro immer den jeweils niedrigsten Wert aufzunehmen. Dies sei, führt Consumer Reports aus, schliesslich der einzige Wert, auf den man sich tatsächlich verlassen könne.

Wer mit dem oben bereits erwähnten Update auf macOS Sierra 10.12.2 auf Besserung hoffte, wird offenbar enttäuscht. Consumer Reports hat die bereits zuvor begonnenen Tests nach dem Erscheinen des Updates noch einmal wiederholt, konnte aber keine Änderungen feststellen. Apple wiederum gibt sich wie gewohnt verschlossen und leistet keinerlei Beitrag zur Aufklärung des seltsamen Verhaltens der Batterie. Auf Anfrage teilte Cupertino lediglich mit, dass sich Kunden bei “Fragen” (?) an den AppleCare Support wenden sollen.Einem negativen Bericht bei Consumer Reports wird in den USA die gleiche Bedeutung zugemessen wie einem vernichtenden Testurteil der Stiftung Warentest in Deutschland. Besonders in Redmond dürfte man sich dementsprechend gerade beruhigt zurücklehnen und die Festtage mit einem breiten Grinsen angehen: das Surface Book von Microsoft soll sich Dank vieler enttäuschter Apple Kunden nämlich ebenfalls ganz hervorragend verkaufen.

Eigentlich sollte man meinen: Je mehr Auswahl, desto besser. Allerdings kann zu viel Auswahl auch verwirrend sein, die Käufer sind von den vielen verschiedenen Modellvarianten, die der PC-Markt bietet, oft überfordert. Kaufberatung kann eine Hilfestellung sein und wird auch oft in Foren von potentiellen Käufern angefragt. Für diesen ersten Kaufberatungsartikel werden wir uns mit einem Hersteller beschäftigen, der ein durchaus nicht einfach zu durchschauendes Lineup an PCs hat. Dabei handelt es sich um Lenovo. Da es den Umfang eines Artikels sprengen würde alle mobilen Lenovo-PCs zu betrachten, werden wir uns hier ausschließlich mit den ThinkPads der T-Serie und X-Serie beschäftigen, also den höherpreisigen Business-Serien von Lenovo, die ohne Ausnahme in die Kategorie der Business-Notebooks oberhalb der 1000-Euro-Marke fallen. Unser Hauptaugenmerk fällt wie schon im Titel benannt auf die Mobilität, in einem separaten Artikel werden wir uns dann noch der Performance und der Ausstattung widmen.

Das 12-Zoll-Display hat eine Auflösung von 2160 x 1440 mit einer Pixeldichte von 216 ppi. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass das Display etwas mehr Helligkeit bietet, denn gerade in heller Umgebung ist das Bild dann doch manchmal ein klein wenig zu dunkel.Bei den Anschlüssen fehlt mir persönlich die Möglichkeit, einen externen Bildschirm/Beamer direkt an das Gerät anzuschließen. Möglich ist dies natürlich über den USB Type-C-Anschluss mit dem passenden Adapter, und vielleicht muss ich mich einfach nur daran gewöhnen, dass dies ab jetzt der Standard der Zukunft wird, denn viele andere Gerätehersteller gehen den selben Weg wie Acer.Ein wichtiger Punkt ist für mich immer, dass man den Speicherplatz durch einen integrierten Micro-SD-Card-Slot erweitern kann und deshalb nicht zwangsläufig auf die teureren Modelle mit mehr Speicherplatz zurückgreifen muss.Das absolute Highlight des Acer Switch Alpha 12 ist aber definitiv die Tatsache, dass es – obwohl ein Intel i5 oder i7 Core verbaut wird – ohne aktive Kühlung auskommt. Die Verarbeitung der Gerätetasten sowie der Power-, Lautstärke- und Windows-Taste ist ordentlich und die Tasten bieten einen guten Druckpunkt. Gerade die Windows-Taste finde ich im Tablet-Modus sehr sinnvoll; dies vermisse ich bei anderen Geräten wie zum Beispiel dem Surface Pro 4 regelmäßig.

Das absolute Highlight des Acer Switch Alpha 12 ist aber definitiv die Tatsache, dass es – obwohl ein Intel i5 oder i7 Core verbaut wird – ohne aktive Kühlung auskommt. Möglich wird dies durch die Liquid-Loop-Technologie, die auf einem geschlossenen Kreislauf mit Kühlflüssigkeit basiert. Die Prozessorwärme führt dazu, dass die Flüssigkeit verdampft und dann über die integrierten Heatpipes die Abwärme über die Aluminiumrückseite abgibt.Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum. Vom Design her hat sich Acer ganz klar an dem Klassenprimus Surface Pro von Microsoft orientiert. Jedoch wirkt das Ganze durch die Bügellösung bei dem Kickstand des Acer Switch Alpha 12 nicht allzu schamlos abgekupfert, sondern man kann dem Gerät durchaus einen eigenen Designansatz bescheinigen.Wie schon im Punkt Hardware besprochen, wirkt das Acer auch aufgrund des hohen Gewichtes nicht gerade filigran. Am besten lässt sich das Design des Switch Alpha 12 als robust beschreiben.

Der Kickstand mit dem in der Mitte gummierten Standfuß hält das Gerät bombenfest auf dem Tisch. Um das Gerät auf dem Tisch hin und her zu verschieben muss man einiges an Kraft aufwenden, so dass man das Gerät besser anhebt, um es zu versetzen. Durch die U-Form und die hohe Stabilität des Standfußes lädt der Kickstand auch dazu ein, dass man ihn ab und zu als Tragegriff benutzt.Mit dem im Lieferumfang mit inbegriffenen Tastaturcover wird das Acer zu einem vollwertigen 2-in-1-Gerät. Ich bemühe bei dieser Geräteklasse als Metapher gerne eine Waage mit einem Tablet auf der einen und einem Laptop auf der anderen Seite. Die Waage des Acer Switch Alpha 12 schlägt eindeutig ein wenig mehr in Richtung Laptop als in Richtung Tablet, denn durch die Kombination von Tastaturcover und Kickstand lässt es sich auch sehr gut auf dem Schoss bedienen.Für die Leistung, die das Acer Switch Alpha 12 bietet, ist es vergleichsweise günstig zu anderen Geräten in diesem Segment. Das bedeutet natürlich auch, dass an mancher Stelle gespart wurde.

Das 12-Zoll-Display des Acer ist nicht schlecht, aber in Punkto Helligkeit und Farbwiedergabe dann doch weit von Geräten wie dem Samsung Galaxy Tab Pro S oder dem Huawei Matebook entfernt. Es ist jetzt nicht unmöglich, das Gerät im Außenbereich zu benutzen, aber die mangelnde Helligkeit macht es doch manchmal ein wenig schwierig. Wenn ihr das Acer draußen benutzen wollt, sucht ihr euch also besser ein schattiges Plätzchen.Das 3:2-Seitenverhältnis ist, wenn man das Gerät im Tablet-Modus benutzt, eine in meinen Augen sinnvolle Lösung. Durch den frei verstellbaren Kickstand kann man das Gerät immer in einen passenden Winkel (bis zu 165°) bringen.Meine größte Sorge bei der Kombination von passiver Kühlung und Skylake i-Core-Prozessor in einem Tablet war, dass es temperaturbedingt schnell zu einem Herunterregeln der Leistung – so genanntes Throttling – kommt.Diese Sorge hat sich im Alltag sehr schnell zerstreut und sich sogar in Begeisterung bei mir umgeschlagen. Ich hatte den i5-Prozessor mit 4 GB RAM im Test, und im normalen Büro-Modus hatte ich jederzeit ausreichend Leistung; bei normalen Einsatz konnte ich keinerlei Herunterregeln feststellen. Auch blieb die Temperatur auf der Rückseite des Acers jederzeit in einem kaum erwärmten Zustand. Bei intensiverer Nutzung wurde das Gerät merklich wärmer, aber nicht so, dass man es nicht mehr in der Hand halten konnte.

Das Acer als Rechenwunder zu beschreiben wäre unangebracht, und das war auch bestimmt nicht die Zielsetzung bei der Entwicklung. Umso beeindruckender ist es dann, dass das Acer bei dieser Leistung keinerlei Lärm verursacht. Gerade wenn man in ruhiger Umgebung wie in einer Bibliothek oder in einer Vorlesung in der Universität sitzt, gibt es kaum etwas Unangenehmeres und Störenderes, als wenn auf einmal ein Lüfter mit Hochtouren anfängt, Lärm zu verursachen.Zwei Lautsprecher sind an der Front des Gerätes vorhanden, und der Klang ist durchaus in Ordnung. Ich persönlich finde es immer gut, wenn die Lautsprecher direkt zum Hörer ausgerichtet sind. Zum Betrachten von Videos im stillen Raum reicht der Sound gerade so aus, aber wenn ihr unterwegs seid, solltet ihr – nicht nur aus Höflichkeit – eher zu Kopfhörern greifen. Ein meiner Ansicht nach wichtiger, wenngleich vollkommen subjektiver Test ist der Badezimmer-Test. Gerade wenn man mit einem Gerät unterwegs ist und im Hotelbadezimmer Musik beim Duschen hören möchte, merkt man schnell, ob die Lautsprecher etwas taugen oder nicht. Leider kann mich das Acer Switch Alpha 12 dabei nicht überzeugen. Im allgemeinen Alltag ist der Sound aber ausreichend.

Ja, das Acer Switch Alpha 12 besitzt sowohl eine Front- als auch eine Rückkamera. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Kameras bei einem 2-in-1 für irgendjemanden kaufentscheidend sind. Deswegen wird dieses Kapitel auch eher kurz ausfallen. Mit beiden Kameras kann man Bilder machen. Die Frontkamera reicht eindeutig aus, um sie zum Skypen zu benutzen. Leider finde ich die Sicherung der Testbilder nicht mehr; falls jetzt ein Aufschrei der Empörung in den Kommentaren folgen sollte, werde ich mich bemühen, diese nachzuliefern. Bis dahin könnt ihr euch allerdings auf mein Fazit verlassen. Die Kameras an dem Acer Switch Alpha 12 sind auffällig unauffällig.Das Acer Switch Alpha 12 wird natürlich mit Windows 10 ausgeliefert, gegen einen Aufpreis auch in der Pro-Variante. Bei meinem Testgerät war die Home-Variante installiert und beim ersten Start fiel direkt auf, dass sehr viele Icons zu irgendwelchen Webseiten wie Booking.com oder Ebay sowie zu Acer-Software zu finden sind. Die Vorinstallation der Acer-Systemsoftware kann ich ja noch verstehen, Links zu anderen Webseiten gerade noch so, völliges Unverständnis habe ich jedoch dafür, dass der McAfee-Virenscanner vorinstalliert war. Vielleicht liegt es auch nur an mir, da ich kein riesiger McAfee-Fan bin, aber mir ist es lieber, wenn das Betriebssystem bei Inbetriebnahme blank ist.

Akku Acer AS07A41

Canon Legria mini (300 Euro): Ein Camcorder, der aussieht wie kein Camcorder! Erst auf den zweiten Blick erkennen Sie, dass der Legria Filme in brillanter HD-Qualität aufnimmt – dank Klappschirm aus den ungewöhnlichsten Perspektiven. Ebenfalls mit WLAN-Netz.Aiptek PocketCinema V150W (400 Euro): Hier kommt das Hosentaschen-Kino! Der 300 Gramm leichte Mini-Beamer wirft Ihre Bilder und Filme an die Wand – so sieht ein moderner Dia-Abend aus. Dank WLAN und HDMI können Sie so gut wie jedes Smartphone und Tablet, Mac und PC anschließen.Samsung Galaxy Gear (Preis offen): Die schlaue Uhr ist eine der heißesten Neuheiten der IFA! Die Smartwatch verbindet sich drahtlos mit dem Handy, bringt Mails oder SMS aufs Handgelenk.LG G2 (500 Euro): Immer größer – das Smartphone-Wachstum geht auch in Berlin weiter. LGs neues Topmodell G2 ist satte 5,2 Zoll (13,2 Zentimeter) groß.

Sony Vaio Duo 13 (ab 1500 Euro): Laptop – oder doch lieber Tablet? Die Antwort von Sony und anderen Herstellern lautet: Am besten beides! Immer mehr Laptops lassen sich durch einen Dreh in Tablets verwandeln. Nachteil: So leicht, handlich und einfach bedienbar wie ein echtes Tablet ist keines der Geräte.FreeSculpt EX1 Basic (800 Euro): 3D-Drucker sind keine Science Fiction mehr. Auch immer mehr private Nutzer drucken sich Spielzeug, Besteck, Hausschuhe, Kaffeetassen oder Schmuck selbst aus. Die Technik ist bezahlbar und funktioniert bestens.Archos 101Xs2 (200 Euro): Eines von vielen günstigen Android-Tablets auf der IFA – die Zeit der hohen Preise für iPad & Co. ist passé. Ab 150 Euro finden Sie gute Tablets.Garmin Head-Up Display (150 Euro): Das Navi von morgen ist da! Das Head-Up Display projiziert die Daten Ihrer Navigations-App vom Smartphone in die Windschutzscheibe!Siemens IQ 800 (ab 1000 Euro): Die vielleicht schlaueste Waschmaschine aller Zeiten dosiert Waschmittel, Weichspüler und Wasser von allein. Sie füllen Pulver und Weichspüler für bis zu 20 Wäschen ein, die Maschine nimmt nur so viel, wie sie braucht. Spart bis zu 7000 Liter Wasser im Jahr.

Beurer Blutdruckgerät BM 90 (80 Euro): Auch Gesundheit und Fitness werden immer smarter. Online-Waagen übertragen Ihr Gewicht per App aufs Smartphone. Und auch mit dem Internet-Blutdruckmessgerät von Beurer werten Sie Ihre Daten am Handy aus.Samsung WLAN-Waschmaschine (1000 Euro): Jetzt geht Ihre Waschmaschine online! Die Samsung WF-12F9E6P4W ist weniger kompliziert, als ihr Name klingt. Alle Funktionen steuern Sie per Handy – und das Smartphone zeigt auch an, wie lang die Wäsche braucht.Melitta Caffeo Barista (1150 Euro): Neuer Kaffee-Weltrekord – die Melitta-Maschine bereitet sage und schreibe 18 verschiedene Spezialitäten zu. Mit „aktiver Bohnenüberwachung“ und „LED-Tassenbeleuchtung“.AEG Ultra Captic Deluxe (300 Euro): Er beherrscht alle Tricks. Die Saugstärke stellen Sie rückenschonend oben am Griff ein. Und der Staub wird zu einem Brikett gepresst – keine Sauerei mehr beim Ausleeren!Sony Smart Shot (ab 250 Euro): Die spektakulärste Foto-Neuheit! Sie klemmen die Linse, die die Kameratechnik eingebaut hat, an`s Smartphone oder Tablet – und knipsen auf Spiegelreflex-Niveau. Bedient wird am Bildschirm von iPhone und Android.

Sony Bravia X9 (ab 4500 Euro): Viermal schärfer als Full HD – das versprechen die neuen TV-Riesen von Sony, Samsung oder LG. Das Problem: Es gibt noch gar keine Programme in diesem 4K- oder Ultra-HD-Format, denn die Sender haben gerade erst auf HD umgestellt. Aber auch das normale TV-Bild soll damit noch knackiger aussehen. Und Sie können mit halb so viel Abstand als bisher vor dem Fernseher sitzen, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Trotzdem: Investieren Sie Ihr Geld lieber in einen Full-HD-Fernseher um die 700 Euro mit Top-Ausstattung und viel Bedienkomfort.Nvidia Shield (280 Euro): Die Spielkonsole der Zukunft! In ein Gamepad ist superschnelle Android-Technik eingebaut, günstige Android-Apps laufen darauf ebenso wie PC-Spiele (per Streaming). Harte Konkurrenz für Playstation 4 und Xbox One mit ihren sündteuren Games.Samsung French Door (ab 1200 Euro): der doppelte Kühlschrank mit Panoramablick! Zwei Türen, und jedes Fach einzeln belüftet und gekühlt, für optimale Frische. Ein cooler Traum, wenn Sie genug Platz haben.Stuttgart – Elektrofahrräder sind in Deutschland auf der Überholspur. Die Drahtesel mit Rückenwind sind mittlerweile hip und haben das Image nur für rüstige Rentner geeignet zu sein verloren.

Einer Erhebung des Auto Clubs Europa (ACE) zufolge sind derzeit etwa 1,3 Millionen sogenannte Pedelecs auf Deutschlands Straßen unterwegs. Damit habe sich ihre Zahl im Zeitraum 2010 bis 2012 im Vergleich zum Zeitraum 2007 bis 2009 mehr als verdreifacht, teilte der Club am Freitag in Stuttgart mit. Alleine im vergangenen Jahr seien etwa 380.000 neue Pedelecs verkauft worden. Der Club rechnet auch für die Zukunft mit weiter steigenden Zahlen. „Die Leute finden die interaktive Kombination aus Körperkraft und Elektrounterstützung total hip“, sagte Rainer Hillgärtner vom ACE. Der Umsatzanteil von E-Bikes am gesamten Fahrradmarkt liege derzeit bei zehn Prozent und könnte demnächst bei 15 Prozent aller neu verkauften Räder liegen.Nach Angaben des Clubs fahren nicht nur rüstige Rentner mit Pedelecs, sondern zunehmend auch junge Berufstätige. „Heute bewegt sich eine zahlungskräftige mobile Avantgarde auf edlen E-Bikes im atmungsaktiven Businessanzug mit flippigem Laptop-Case und gestylter Frisur vorwärts“, sagte Hillgärtner.Mehr als jedes dritte Elektrofahrrad in Europa werde in Deutschland verkauft. In Österreich und in der Schweiz sorgen laut ACE zahlreiche Akku-Tankstellen und Fahrradvermietungen für eine weit entwickelt Infrastruktur zur Versorgung von E-Bike-Fahrradtouristen.

San Francisco – Apple hat auf seiner Konferenz WWDC die spannendsten Neuheiten seit dem Tod von Firmengründer Steve Jobs verkündet. Im Mittelpunkt: Ein völlig neues Design für die iPhone-Software.Apple ist wieder da! Nach einigen enttäuschenden Präsentationen zeigte der iPhone-Konzern jetzt auf seinerKonferenz WWDC in San Francisco die spannendsten Neuheiten seit dem Tod von Firmengründer Steve Jobs. Im Mittelpunkt: Ein völlig neues Design für die iPhone-Software – das Besitzern des Apple-Smartphones ab Herbst kostenlos ein beinahe komplett neues Handy beschert. iOS 7: Sechs Jahre nach der iPhone-Vorstellung 2007 wirkt die dazugehörige Software mittlerweile reichlich altbacken. Doch mit iOS 7 wird alles anders. Apples Design-Guru Jonathan Ive, der Mann hinter iPod, iPhone & Co., hat erstmals auch die Software gestaltet – und alle Scheußlichkeiten wie künstliche Leder-Optik, Holz- und Leinen-Imitationen über Bord geworfen. Ergebnis ist ein wunderbar reduziertes modernes Design. Die Icons schweben über dem Bildschirm – wer das iPhone kippt, kann hinter die App-Symbole schauen.

Hell und scharf, aber verspiegelt – das ist die Kurzfassung. Das Display bietet eine Auflösung von 2160 x 1440 – das sind 216 dpi, was eine Unterscheidung einzelner Bildpunkte für das menschliche Auge unmöglich macht. Apple hatte diese Displaydichte als Retina in den Markt eingeführt, und es ist eine Wohltat für die Augen. Unter normalen (Büro)-Bedingungen ist der Surface gut nutzbar, ebenso zu Hause auf der Couch oder am Schreibtisch. Fürs Fernsehschauen reicht es auch. Im Freien spiegelt das Display wie das vieler anderer Tablets oder Ultrabooks und nötigt zu mancher Verrenkung. Die Touch-Funktionalität ist flüssig und präzise.Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen einem Surface und beispielsweise einem Android-Tablet selber Größe: Im Surface 3 Pro werkeln Intels mobile Versionen von i3, i5 oder i7 – welcher, ist eine Frage des Geldbeutels. Die Prozessoren sind technisch auf dem neusten Stand. Das Tablet steht Ultrabooks mit ähnlichen Prozessoren in Nichts nach, zumal der Surface vier oder acht GB RAM mitbringt – weniger darf es bei Windows 8.1 Pro auch nicht sein. Zur zufriedenstellenden Schwuppdizität, also zur gefühlten Arbeitsgeschwindigkeit, trägt freilich auch die verbaute SSD bei. 64 GB hat sie in der kleinen, 256 in der größten Konfiguration.Ersteres ist ordentlich knapp bemessen und für einen regulären Laptop-Einsatz zu wenig. Unser von Microsoft zur Verfügung gestelltes Gerät hatte einen i5 4300U und vier GB Arbeitsspeicher. Die Leistung des Surface ist insgesamt gut und reicht aus, den Anspruch Microsofts zu erfüllen, der Surface sei Tablet und Laptop zugleich.

Ein Mindestmaß muss bei einem Laptop-Ersatz schon sein: ein USB-3-Anschluss, microSD-Kartenleser, Kopfhöreranschluss und Mini-DisplayPort. Der Surface kommuniziert per Bluetooth 4.0 oder WLAN nach 802.11ac / 802.11 a/b/g/n (bis 450 und 660 Mbit/s) mit der Außenwelt – das ist aktueller Standard.Auf unserem Testgerät war Windos 8.1 Pro installiert, das sich gut bedienen ließ und den Surface zu allen nötigen Arbeiten befähigt. In diesem Punkt unterscheidet sich das Tablet nicht von gängigen Ultrabooks, es lässt sich auch per Maus gut bedienen, bietet den bekannten Desktop und die Kompatibilität zu gängiger Software. Das abgespeckte Windows 8 RT wird bei der dritten Surface-Generation nicht mehr eingesetzt. Eine Besonderheit ist der mitgelieferte Stift, der für die Benutzung von OneNote optimiert ist – ein Druck auf den Knopf am Ende startet Microsofts Notizprogramm. Mit dem Stift verwandelt sich der Surface in einen durchaus brauchbaren Notizblock. Zwar ermöglicht die dünne Stiftspitze – wie bei anderen Ultrabooks wie Sonys Vaio Fit und einer Reihe anderer Windows-Laptops und Tablets – eine kugelschreiber-ähnliche Verwendung, doch macht die Verzögerung zwischen Eingabe und Anzeige schnelles Schreiben zu einer bisweilen frustrierenden Sache. Für schnelle, kurze Notizen oder Zeichnungen reicht es allemal. Wegen der flachen Bauform und der Fähigkeit der Software, eine aufgelegte Hand zu erkennen und zu ignorieren, gehört der Surface zu den besten digitalen Schreibblocks auf dem Markt.

Bis zu neun Stunden gibt Microsoft als Laufzeit an, dann muss der Surface ans Stromnetz. Der Netzstecker übrigens ist flach und magnetisch, das Tablet kann flach liegen, während es geladen wird. In der Praxis hängt die Laufzeit natürlich von der Nutzung ab. Unter normalen Bedingungen sind acht Stunden machbar. Viele andere schaffen mehr, bieten aber zumeist auch weniger.In einem Punkt liegt Microsoft mit der eigenen Werbung „Alle Vorteile eines Laptops, alle Vorteile eines Tablets“ etwas daneben – die Tastatur, Type Cover genannt, muss für rund 130 Euro extra gekauft werden. Natürlich kann man auch gängige Tastaturen über USB oder Bluetooth anschließen. Will man die Mobilität des Surface nutzen, kommt man um diese Investition nicht herum. Die Tastatur ist ordentlich, wenn auch bauart-bedingt klein. Nutzer mit großen Händen müssen sich umgewöhnen, wenn sie sonst mit normalen Tastaturen oder größeren Laptops arbeiten. Immerhin bietet das Type Cover ein Trackpad. Der Anschluss hält sicher, das Cover dient zugeklappt als Displayschutz, auch wenn es nicht magnetisch gehalten wird. Praktisch: Das Cover hat eine Schlaufe für den Stift. Microsoft bietet zudem ein Dock (200 Euro), das Ladestation, fünf USB-Ports, Ethernet fürs Netzwerk und Monitoranschluss bietet. Damit wird der Surface dann tatsächlich ein potenzieller Rechner für den Arbeitsplatz.

Gibt sich der Surface 3 Pro wenig Blößen, ist der Preis seine wohl größte Schwäche. 799 Euro für die kleinste Version (i3, 4 GB RAM, 64 GB SSD) sind angemessen, wenn man ein leistungsfähiges Zweitgerät will. 1949 Euro für die größte Variante (i7, 8 GB RAM, 256 GB SSD) sind happig. Der wohl beste Kompromiss schlägt mit 1299 Euro zu Buche: i5, 8 GB RAM, 256 GB SSD. Jeweils plus Type Cover für 129,99 Euro. In dieser Preisklasse konkurriert der Surface mit der höheren Spielklasse der Ultrabooks.Der Surface 3 Pro eröffnet genau genommen eine neue Geräteklasse. Tablets mit einem vollwertigen Windows in dieser Größe sind bisher die Ausnahme. Zwar gibt es ähnlich große Android-Tablets, auch Apple soll einem an iPad dieser Größenklasse arbeiten – vergleichbar ist das nicht. Speziell im beruflichen Umfeld mit oft Windows-basierten Systemen kann der Surface 3 Pro punkten und wird seinen Markt finden – das Pro im Namen ist Programm, und nicht umsonst bleibt der kleinere Surface 2 im Handel. Wer plant, sich ein hochwertigeres Ultrabook anzuschaffen, sollte einen Blick auf der Surface 3 werfen. Bei Technik und Bedienung gibt es kaum Kritikpunkte. Die begrenzte Akku-Laufzeit ist angesichts der Leistung verschmerzbar. Der Preis allerdings ist für den Consumer-Markt etwas zu hoch, doch als Surfmaschine mit eBook-Option ist der Surface 3 Pro sowieso nicht konzipiert. (ike)

Akku Acer Aspire 3820TG

Die tolle Wii-Steuerung plus die überragende Grafik der Xbox 360 – Spiele-Fans können sich freuen!Das neue Zauberwort bei den beliebten kleinen Netbooks heißt ION: Dieser Grafikchip macht die Bonsai-Rechner erstmals multimedia- und HD-fähig. Im Frühjahr dürften die Preise solcher Geräte unter die 400-Euro-Grenze fallen.Fazit: 2010 werden die Netbooks noch besser und günstiger – der Kauf (vor allem als Zweitrechner zum mobilen Surfen) lohnt sich!In Las Vegas zeigten die Hersteller interessante neue E-Book-Reader – erstmals in Farbe und sogar mit hauchdünnen biegsamen Bildschirmen, wie beim Skiff Reader.Fazit: Das bisher beste Lesegerät Sony PRS-505 (199 Euro) bekommt 2010 viel Konkurrenz – und das Lesen auf den exzellenten Bildschirmen macht dank augenschonender elektronischer Tinte Riesenspaß.

Das Zauberwort fürs mobile Surfen mit Handy oder Laptop lautet 2010 LTE. Das Kürzel steht für „Long Term Evolution“ (Langzeitentwicklung) – der Nachfolger von UMTS bringt zehnmal höhere Downloadgeschwindigkeiten als bisher und soll dem Internet für unterwegs endgültig zum Durchbruch verhelfen. Erste Testnetze in Österreich und Skandinavien laufen bereits, 2010 startet LTE auch in Deutschland.Fazit: Je schneller, je besser – doch schon mit dem bisherigen UMTS ist das mobile Internet enorm praktisch. Und die Datentarife werden immer günstiger.Bisher galt für digitale Kameras: Entweder kompakt mit kleinem Zoombereich – oder deutlich größer mit leistungsstarkem Tele. Das ändert sich 2010 bei vielen Modellen. Vorreiter sind die neuen Lumix DMC-FS30 und FS33 von Panasonic, die einen Achtfach-Zoom (!) von 28 bis 224 mm im Hosentaschenformat bieten. Die Kameras erscheinen im Februar und März, die FS30 kostet 219 Euro, die FS33 (mit Touchscreen-Bedienung) bekommen Sie für 249 Euro.

Fazit: Seit dem Ende des Megapixel-Wahns lassen sich die Kamerahersteller wieder viel einfallen. Die Neuerungen für 2010 klingen vielversprechend!Technikspielzeug mit drahtlosem Internetanschluss liegt 2010 im Trend – zum Beispiel der Online-Radiowecker Chumby One (Foto), der das Internet direkt an Ihr Bett bringt. Dank WLAN zeigt der neue Wecker auf seinem Touchscreen nicht nur Datum und Uhrzeit – sondern auch Twitter-Nachrichten, Facebook-News, Videos, Podcasts und vieles mehr. Für 120 Euro bekommen Sie den Radiowecker 2.0 auf centarea.com.Mit dem Laptop-Boom ist die Auswahl von mobilen Computern immer unübersichtlicher geworden. Die Stiftung Warentest lichtet das Dickicht und nimmt18 Geräte unter die Lupe. Hier gibt‘s Tipps zum Kauf.Die Warentester haben Netbooks mit 10-Zoll-Bildschirm sowie Notebooks mit 15 und 17 Zoll untersucht. Ergebnis: Die Qualität der Netbook-Winzlinge ist deutlich besser geworden. Erstmals erhielten drei Geräte die Testnote „Gut“. Aber: Ein gutes Notebook können sie nicht ersetzen, denn mit kleinem Display und relativ schwachen Leistungswerten sind sie zur Foto- und Videobearbeitung oder für Spiele nicht geeignet. In der Regel fehlt auch ein DVD-Laufwerk. Aber: Zum Surfen, E-Mailen oder Briefeschreiben reicht es allemal. Bei den ausgewachsenen Notebooks ist die Standardgröße von 15 Zoll empfehlenswert. Die 17-Zoll-Riesen sind teurer, unhandlicher und meist kaum besser ausgestattet.

Mit dem NB200-110 für rund 400 Euro hat Toshiba sein erstes 10-Zoll-Netbook auf den Markt gebracht – das sich mit der Gesamtnote 2,4 auf Anhieb den Testsieg sicherte. Stärken sind der exzellente Akku, der beim Surfen achteinhalb Stunden durchhält, der geräuscharme Betrieb, gute Umwelteigenschaften und die praktische Bedienung. Mit den Noten 2,5 ebenfalls „gut“ schnitten das Acer Aspire One D250 (300 Euro) und das Samsung N130 (260 Euro) ab. Bei den Windows-Notebooks mit 15 Zoll setzte sich das Dell Studio 15 mit der „guten“ Gesamtnote 2,4 durch, das im Test-Gerät für 795 Euro mit Top-Akku (bis zu sechs Stunden Surfen) und guter Handhabung glänzte. Praktisch gleichauf lag das Samsung R522-Aura Edira (Note 2,4) für 670 Euro. Bei den 17-Zoll-Brummern holte sich das Samsung R720-Aura Stievo (Note 2,3/950 Euro) auch dank exzellenter Leistungen bei 3D-Spielen den Sieg. Die Mac-AlternativeMit Abstand bestes Notebook im Test war Apples MacBook Pro mit der Gesamtnote 2,0. Warentest-Fazit: „Es besticht durch gute Rechenleistung und Handhabung, lange Akkulaufzeit, geringen Stromverbrauch, ist leicht und leise. Außerdem hat es das beste Display.“ Und leider auch den höchsten Preis: In der getesteten Version für 1640 Euro mit dem matten 15-Zoll-Bildschirm ist es doppelt so teuer wie der PC-Testsieger von Dell.

Das 280 Euro günstige Hybrid-Notebook von Aldi zeigt ein insgesamt gutes Testergebnis. Insbesondere die Akku-Laufzeit und das Display überzeugen. Allerdings zeigt sich auch eine große Schwäche. Für 279 Euro gibt’s bei Aldi Süd und Nord das Convertible Medion Akoya E2228T. Es hat ein Full-HD-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel und 4 GByte Arbeitsspeicher. Gespeichert wird auf sehr knappen 64 GByte Festplatte und gefunkt per Bluetooth 4.1 und WLAN AC-Adapter. Anschlussmöglichkeiten bieten ein USB 2.0-, ein USB 3.0- sowie ein miniHDMI-Port. Über den Multikartenleser lässt sich der sehr knappe Speicherplatz mittels microSD-Karte erweitern. Die Akkulaufzeit gibt Aldi mit zirka 9 Stunden an. Die größte Schwäche des Aldi-Hybriden ist allerdings seine Tastatur-Einheit. Im Test stellen wir fest, dass das Keyboard-Dock immer wieder Eingaben verschluckt. Insbesondere dann, wenn man schnell mit 10 Fingern tippt und nicht korrigiert, fehlen danach Buchstaben im Text. Hinzu kommt, dass man mit dem Handballen häufig auf das Trackpad kommt und sich der Cursor so verschiebt. E-Book-Reader mit Hintergrundbeleuchtung sind am besten: Das hat die Stiftung Warentest herausgefunden. Beim Test von 13 Modellen landeten fünf Geräte mit Display-Beleuchtung vorn. Von Tablets als Ersatz für E-Book-Reader rät die Stiftung Warentest ab. E-Book-Reader mit Hintergrundbeleuchtung sind besonders schonend für die Augen. Denn die Augenbelastung sinkt, je genauer die Leseeinstellungen eines Gerätes an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können, berichtet die Stiftung Warentest nach einem Vergleich von 13 Geräten („test“-Ausgabe 6/13). Die vier besten Reader sind allesamt mit Displaybeleuchtung ausgestattet.

Unter anderem wegen seines hochwertigen Displays und seiner Benutzerfreundlichkeit holte der Kindle Paperwhite von Amazon (ab 129 Euro) den Testsieg (Note 1,6). Bei mittlerer Beleuchtung und zwei Stunden Lesedauer am Tag hält sein Akku 31 Tage durch. Allerdings liest der Nutzer mit Kindle-Geräten „in einer eigenen Welt“, merken die Tester an. Während Amazon seine Kunden mit einem eigenen E-Book-Format an sich bindet, setzen alle anderen Anbieter auf das Epub-Format. Wer seinen Buchshop frei wählen oder in öffentlichen Bibliotheken ausleihen möchte, sollte sich für einen anderen E-Book-Reader entscheiden, raten die Experten.Dicht auf den Fersen ist dem Paperwhite der zweitplatzierte Tolino Shine für 100 Euro (Note 1,9) mit 27 Tagen Akkulaufzeit. Platz drei belegt der 130 Euro teure Kobo Glo (Note 2,0) mit 23 Tagen Akkulaufzeit, gefolgt von Thalias Bookeen HD Frontlight für 129 Euro mit 19 Tagen Akkulaufzeit und der Note 2,1. Die gleiche Wertung erreichte auf dem fünften Platz der Sony PRS-T2 (119 Euro), der zwar keine Hintergrundbeleuchtung bietet, aber dafür bei der im Test angesetzten täglichen Lesedauer von zwei Stunden ganze 91 Tage durchhielt – länger als jedes andere Gerät im Test. Egal ob bei Amazon oder in den zahlreichen anderen Buchshops: Die meisten E-Books sind nicht viel günstiger als ihre gedruckten Pendants, stellen die Tester fest. „Schnäppchen lassen sich kaum machen, die E-Books werden überall zum selben Preis angeboten.“

In Tablets sehen die Experten keien gute Alternative zu E-Book-Readern: Zwar habe jedes Tablet eine Hintergrundbeleuchtung, das ist ein Vorteil beim Lesen im Dunklen – zumindest, wenn der E-Book-Reader keine Beleuchtung besitzt. Im hellen Sonnenlicht sind Tablet-Displays aber viel schlechter zu lesen, während E-Book-Reader auch im Freien immer problemlos ablesbar seien. Außerdem sind laut Test selbst die kleinsten Tablets größer und mindestens 100 Gramm schwerer als die rund 200 Gramm leichten Reader im Sechs-Zoll-Taschenbuchformat. Die Stiftung Warentest empfiehlt von den vier Tablets im Test noch am ehesten das iPad Mini als Ersatzgerät für Kindle & Co. Amazons Kindle Fire HD, Kobo Arc und Samsung Galaxy Tab 2.7 kamen schlechter weg. Dennoch lautet das Fazit: „Tablets taugen nicht als E-Book-Reader.“ Ein deutsches Startup-Unternehmen verspricht mit seiner Erfindung etwas, das jeden Smartphone-Besitzer sofort aufhorchen lässt: Eine Halbierung der Ladezeiten.

Der Branchendienst Meedia bemängelt nach einem ersten Chromecast-Test die derzeit noch etwas langen Ladezeiten. Dem Bericht zufolge dauert es einige Zeit, bis das Video vom Smartphone auf dem TV-Gerät angezeigt wird. Bislang könnten eigene Bilder und Videos, die nur lokal auf einem Smartphone, Tablet oder Laptop gespeichert und nicht in der Cloud abegelegt sind, nur über Umwege auf den Fernseher gebracht werden. Auch Spiele können noch nicht auf den Fernsehbildschirm projeziert werden. München – Technik-Welthauptstadt Berlin! Ab Freitag schauen alle Fans von Multimedia und Unterhaltungselektronik auf die 53. IFA, die ehemalige Funkausstellung. Die tz stellt die 25 spannendsten Neuheiten vor.Im Mittelpunkt der weltgrößten Technikmesse stehen Riesenfernseher mit vierfacher Full-HD-Auflösung, smarte Internet-TVs, Notebooks mit eingebauter Tablet-Funktion – und nicht zuletzt die schlauesten Haushaltsgeräte aller Zeiten. Vor allem die TV-Hersteller hoffen auf die IFA, denn nach dem Misserfolg der 3D-Fernseher muss unbedingt wieder ein Hit her. Die tz stellt die 25 spannendsten IFA-Neuheiten vor.

Dyson Digital Slim DC 45 (270 Euro): Kabel ade – was für Computer längst Alltag ist, gilt nun auch für den Staubsauger. Der Dyson saugt mit Akku, so müssen Sie sich nicht mehr von Steckdose zu Steckdose hangeln. Die tz hat den Dyson bereits getestet, ist begeistert. Tipp: Kaufen Sie aber gleich einen zweiten Akku mit, eine Ladung reicht bei voller Leistung nur rund 10 Minuten.Philips Original Radio ORT7500 (230 Euro): Die Retro-Welle rollt auch in Berlin. Das bildschöne Philips-Radio sieht aus wie Großvaters Dampfradio, bietet aber modernste Technik. Es empfängt sowohl Digitalradio als auch UKW. Über Bluetooth spielen Sie drahtlos Musik vom Smartphone oder Tablet ab.Sonic Chair (ab 8000 Euro): Der High-Tech-Sessel aus Köln ist ein begehbarer Lautsprecher – oder ein Kopfhörer, in den Sie sich setzen können. Dann umgeben Sie eingebaute Boxen, die sogar vibrieren. Sie baden in Musik! Der pure Luxus!

Philips Elevation (ab 3200 Euro): einer der neuen internetfähigen Fernseher. Nachdem YouTube, Facebook & Co. auf dem TV-Gerät bisher floppten, soll eine einfachere Handhabung den Durchbruch bringen. Das Zauberwort heißt „Shytech“ (schüchterne Technik). Auch Laien sollen die Bedienung verstehen, erstklassige Modelle gibt’s ab 1300 Euro.Samsung S9 (35 000 Euro): Der Über-Fernseher der IFA! 85 Zoll (2,16 Meter) groß, 85 Kilo schwer. Zum Entriegeln ganz oben müssen Sie ein Riese sein oder brauchen eine Leiter. Auch hier: 4K-Auflösung, überwältigendes Bild – der Ferrari unter den Fernsehern.LG Curved OLED (8000 Euro): Dieser 55 Zoll (1,40 Meter) große Fernseher macht die Biege! Die Form sorgt dafür, dass jeder Bildpunkt exakt den gleichen Abstand zum Auge hat. Mit Brille können Sie von links und rechts zwei Programme gleichzeitig sehen.Canon Powershot N (330 Euro): Fotos wie mit der Digitalkamera, Internetanschluss wie am Smartphone – das bieten WLAN-Kameras wie die Powershot N. Zur IFA bringt Canon ein Sondermodell mit speziellem Facebook-Knopf.Nikon Coolpix S6600 (200 Euro): Der VW Golf unter den Digitalkameras. 12fach-Zoom, WLAN-Internetanschluss, großer schwenkbarer Bildschirm, und dabei immer noch handlich. Top-Technik zum vernünftigen Preis, ideal für Urlaub und Schnappschüsse.

Akku Dell XPS M1730

Wenn ihr Fans der Phablets von LG seid, dann dürftet ihr das LG G Pro 2 eh mit offenen Armen aufnehmen. Falls ihr die Geräte noch nicht so auf dem Schirm hattet, dann freut euch auf einen echten Leckerbissen. Nicole hat das LG G Pro 2 u.a. mit nach Taitung, Taiwan genommen um herauszufinden, wie es sich auf Reisen bewährt.Wenn ihr auf der Suche nach einem neuen Phablet seid und auf die Veröffentlichungen der letzten Zeit schaut, werdet ihr nicht überrascht sein darüber, dass sich das Design von Modell zu Modell nur marginal verändert. Bezogen auf das LG G Pro 2 ist die größte Veränderung gegenüber dem Vorgänger, dass man jetzt auch den rückseitigen Power-Button übernommen hat, den wir seit dem LG G2 kennen. Es ist schneller, fühlt sich besser an, hat eine bessere Kamera sowie ein größeres Display und kommt mit der aktuellsten Android-Version. LG hat scheinbar alles dafür getan, um mit dem Gerät up-to-date zu sein, aber ist es auch genug, dass wir dafür in die Tasche greifen? Lasst uns mal einen Blick aufs Gerät werfen.

Wir haben es mit einem sehr großen Device zu tun mit seinem 5,9-inch großen Display. Inklusive Rahmen kommen wir sogar auf eine Diagonale von 6,2-inch, dabei ist es 8,2 mm dünn. Drei verschiedene Farben sind verfügbar: White, Silver und Titan. Auffallend ist bei dem Gerät, dass es physische Buttons auf der Rückseite hat, die ihr mit dem Zeigefinger kontrolliert – egal, ob ihr Links- oder Rechtshänder seid. Wer kleine Hände hat, muss vermutlich beide einsetzen, um damit klar zu kommen, während bei großen Händen möglich ist, es mit einer zu kontrollieren.Ungeachtet des größeren Displays ist das G Pro 2 nicht deutlich größer geworden als der Vorgänger mit seinem 5.5-inch großen Screen. Wie auch immer – solltet ihr auf der Suche nach einem großen 5,9-inch-Device sein, erhaltet ihr mit diesem Phablet noch das kleinste Gerät. Im Vergleich mit dem HTC One Max, dem Oppo N1 oder auch dem Lumia 1520 ist das LG G Pro 2 von der Bauform her kleiner. Das liegt zum Teil auch daran, dass LG sich für On-Screen-Buttons entschieden hat und zudem einen sehr schlanken Rahmen zu bieten hat.Das Display ist – wie erwähnt – 5.9-inch groß, das IPS LCD-Panel löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Der lediglich 3,3 mm dünne Rahmen um das Display lässt einen denken, dass man ein nahezu rahmenloses Gerät sein eigen nennt. Sowohl Farbtreue als auch Blickwinkel sind absolut großartig und egal in welcher Umgebung: Es wirkt immer scharf und hell.

Großes Smartphone bedeutet großer Akku. Das G Pro 2 hat einen 3.200 mAh fetten Akku, was so ziemlich die Speerspitze in diesem Bereich darstellt. Egal, ob ihr es eher durchschnittlich oder auch stärker nutzt – der Akku bringt das Teil durch den Tag und zur Not könnt ihr den Akku immer noch austauschen, falls ihr Lust habt, euch einen Extra-Akku zuzulegen – definitiv ein Pluspunkt.Wenn ihr den ganzen Tag auf Achse seid und auf das Smartphone angewiesen seid, weil es euren kompletten Tag dokumentieren soll, dann ist es natürlich wichtig zu wissen, dass der Akku mitspielt. Nicole gesteht uns, dass sie zum Ende des Tages dann doch auf ihr Akku-Pack zurückgegriffen hat. Vermutlich bleibt das nicht aus, wenn man den anzen Tag lang unterwegs ist und abends noch tonnenweise Fotos von Essen und Getränken macht.Wenn man unterwegs ist und das Gerät normal nutzt, reicht es immer noch, um nach der Arbeit ein paar Drinks zu nehmen und selbst, wenn man das Aufladen dann vergisst, sollten am nächsten Morgen noch ein paar Prozent übrig sein. Wenn man so ein Smartphone oder Phablet aber den ganzen Tag einsetzt, es unter anderem als Navi verwendet und noch einen Berg Fotos macht, dann stößt derzeit wohl jedes Modell an seine Grenzen.

Wir haben die Akkulaufzeit mit der App unserer Freunde von Laptop Mag getestet und kamen auf 10 Stunden und 11 Minuten – ein recht beeindruckender Wert.LG möchte sich in der Flaggschiff-Arena ins rechte Licht rücken und das Unternehmen hofft, dass das mit dieser Kamera gelingen kann. Der 13 Megapixel-Shooter verfügt über eine deutlich verbesserte optische Bildstabilisierung. Das G Pro 2 ist in der Lage, sehr gute, detaillierte Fotos zu machen, ganz an den WOW-Faktor von Konkurrenten wie iPhone oder Samsung-Flaggschiffen reicht es aber nicht heran. Ein anderes Problem, welches bei Smartphones mit optischer Bildstabilisierung öfters auftaucht: Der Kameraverschluss bleibt zu lange offen, was bei bewegten Objekten wie Kindern, Haustieren oder generell Menschen in Bewegung dazu führt, dass es schwierig ist, scharfe Fotos zu machen. Das tanzende Mädchen, welches im Carnegie’s auf dem Tresen tanzt hat schon angefangen, Nicole aufreizende Blicke zuzuwerfen, weil sie drei oder vier Minuten lang versucht hat, ein scharfes (im eigentlichen Sinne ^^) Foto von der Tänzerin zu machen. Sie hat dann noch ‘nen Instagram-Filter drüber gelegt – dadurch ist das Ergebnis dann zumindest noch einigermaßen vorzeigbar geworden.

LG hat auch an ein UFocus-Feature gedacht, welches ehrlich gesagt aber nicht so gut funktioniert wie das, was uns beim Xperia Z2 oder dem HTC One M8 angeboten wird. Es ist wirklich schwer zu nutzen und man braucht mit etwas Pech gleich mehrere Versuche, bis man ein brauchbares Foto erhält. Das Ergebnis kann sich zwar durchaus sehen lassen, qualitativ hat man hier aber gegenüber Sony oder HTC das Nachsehen.Noch ein Punkt ist ein wenig enttäuschend: Der explizite “Night Mode” ist verschwunden. Ihr nehmt hier die Auto-Einstellung, was ganz okay ist, aber eben nicht herausragend. Es gibt allerdings ein paar Optionen für Fotos bei schlechter Beleuchtung, wenn man einen natürlichen Blitz einsetzt – eine Technologie, die auf der Chroma-Flash-Technik von Qualcomm basiert. Beim LED-Blitz sind die Resultate zumeist überbelichtet, aber bei einem natürlichen Blitz werden zwei Fotos gemacht – eins mit und eins ohne Blitz – was dann durch die Software zu einem Bild verschmolzen wird, welches dann ausgewogener wirkt.

Das G Pro 2 läuft mit Android 4.4.2 KitKat und die Kamera-Software hat ein paar neue Funktionen erhalten, beispielsweise den “Blitz”-Modus für die Kamera auf der Front-Seite. Der Selfie-Blitz funktioniert, indem schlicht ein großer Teil des Displays weiß aufleuchtet. Der einzige Makel dabei (der hoffentlich mit einem Update behoben wird) ist die Positionierung des Screens. Hätte man ihn näher an die Front-Cam platziert, könnte man aufs Display schauen und es würde dennoch eher so wirken, als ob man in die Kamera blickt.Die Zeitlupe ist eine weitere Funktion der Kamera, die großartig funktioniert – dazu solltet ihr unbedingt unser Video anschauen, in dem sich Nicole sogar die Hand anzünden lässt ;) Ein weiteres tolles Feature ist die Directional-Audio-Funktion, bei der ihr auswählen könnt als Nutzer, aus welcher Richtung ihr den Sound haben möchtet. Das Einzige, was man laut Nicole noch verbessern könnte betrifft den Fokus, bei dem es schöner wäre, wenn man ihn länger auf bestimmten Objekten fixieren könnte. Unseren ausführlichen Vergleich habe ich ja oben bereits verlinkt, ansonsten könnt ihr euch auch lediglich den Clip anschauen – hier ist er:

LG bietet uns 1W Hi-Fi-Sound und gibt an uns Sound von “Studioqualität” zu bieten – also so, dass die Original-Qualität erhalten bleibt. Gerade bei hohen Tönen äußert sich das, weil sie deutlich klarer wirken. Das Resultat ist wirklich nicht schlecht, aber man würde auch nicht auf die Idee kommen, eine Party damit zu beschallen. Grundsätzlich gibt es am Sound aber nichts zu mäkeln. LG hat zudem noch ein paar neue Tools in seinem Smart Music Player untergebracht. Dazu gehört die Möglichkeit, Höhe und Geschwindigkeit von Songs zu verändern, wenngleich es eher eine Spielerei ist und nicht wirklich nützlich.Wir sind schon lange Freunde von der Art, wie LG seine Software einbindet. Eine aufgeräumte UI, lediglich um ein paar kleine Features ergänzt wie beispielsweise der Slider in der Benachrichtigungsleiste. Das bedeutet aber nicht, dass nicht noch ein Berg Funktionen mehr im Gerät vorhanden ist, die vielleicht nicht jedermann immer gebrauchen kann – dennoch schön, sie an Bord zu haben.

Da wir hier ein Phablet vor uns liegen haben, ist es natürlich schön, dass man Multitasking integriert hat. Der Split-Screen ist eine sehr nützliche Funktion, wenngleich Nicole ihn nicht jeden Tag genutzt hat, da die Umsetzung nicht ganz überzeugt. So bietet euch die Software in dem aktivierten Modus automatisch den Split-Screen an, wenn ihr zwei Apps öffnet, was nicht besonders hilfreich sein muss, wenn man beispielsweise YouTube und eine Webseite im Browser geöffnet hat und beides dann einen Teil des Split-Screens einnimmt.Die Mini-View kennen wir schon von einem Vivo-Smartphone, seitdem ist das Feature auch auf mehreren Flaggschiff-Phablets aufgetaucht. Wenn man eben keine Gorilla-Hände besitzt, können 5,9-inch eben zu groß sein. Mini-View stellt den 5.9-inch-Screen nun stattdessen in 4-inch-Größe dar, was die Bedienung mit einer Hand deutlich erleichtert. Aktivieren könnt ihr diese Funktion, indem ihr unten bei den virtuellen Tasten von links nach rechts oder von rechts nach links wischt. Nicole kritisiert, dass der Screen dann noch ein wenig tiefer sein könnte, damit man auch die Notification-Bar oben leichter erreichen kann mit kleinen Händen.

Die Knock On-Funktion, mit der ihr bereits das G2 mit zweimaligem Antippen aufwecken konntet, hat man ein wenig verbessert für das G Pro 2. Mit dem Knock Code könnt ihr nämlich mit einem bestimmten Klopf-Muster auch euer Smartphone entsperren. Da der Button auf der Rückseite sitzt, musste sich LG ja etwas einfallen lassen, um aufs Smartphone zugreifen zu können, wenn es beispielsweise vor euch auf dem Tisch liegt und ihr es nicht in die Hand nehmen wollt.Nicole hat das LG G Pro 2 jetzt einen Monat lang genutzt und ist sowohl von der Haltbarkeit als auch dem Display beeindruckt. Sie gibt zu, dass sie es öfter fallen ließ, als es für ein Smartphone gut ist und es hat nur ein paar kleinere Schrammen davongetragen. Sie glaubt, das Display des LG G2 wäre bei der gleichen “Behandlung” schon lange im Eimer gewesen. Wenn man sein Smartphone einigermaßen viel oder gar überdurchschnittlich nutzt, stellt sich die Frage, ob man das Gerät nochmal auftanken muss oder ob der Akku noch reicht. Müsst ihr bei diesem Phablet normalerweise nicht, aber wenn ihr bis vier Uhr morgens zaubern wollt und die Social Media-Kanäle einigermaßen regelmäßig bedient, solltet ihr sicherstellen, dass ihr circa bei 55-60 Prozent los marschiert, wenn ihr sicher sein wollt, dass noch genug Saft auf dem LG G Pro 2 ist, um den Sonnenaufgang zu fotografieren.

Schaut ihr euch das Device an, ohne es mit dem Vorgänger zu vergleichen, werdet ihr vom Design und der Verarbeitungsqualität begeistert sein. Legt ihr die Geräte nebeneinander, werdet ihr feststellen, dass die äußerlichen Unterschiede leicht übersehen werden können, so marginal sind sie. Das neue Modell hat ein etwas besseres Design, einen länger haltenden Akku und ein größeres Display und dennoch besitzt es im Wesentlichen die Ausmaße des Vorgängers.Zu beanstanden am Gerät ist eigentlich nur die Kamera. Sie macht im Normalfall echt gute Fotos, kann aber gegen die Cams im Galaxy S5 oder im Xperia Z2 nicht anstinken. Die Farben sind verwaschener und nicht so schön knackig wie bei den erwähnten Geräten. Sieht man die jeweiligen Resultate aber nicht direkt nebeneinander, kann man mit der Qualität der Fotos durchaus gut leben. Grundsätzlich könnt ihr auch sehr schnell eure Bilder machen – ihr müsst aber einkalkulieren, dass ihr bei beweglichen Objekten eventuell mehrmals draufhalten müsst, bis das gewünschte Resultat erzielt wurde.

FOCUS Online hat sich die Idee genauer angesehen. Der Chargedoubler soll es möglich machen. Das Turbo-Kabel überträgt keinerlei Daten. Dass, sei das Geheimnis, so die Unternehmer. Hier beträgt die maximale Ladung ganze 1000 mA. Ein herkömmliches USB-Kabel schafft es nur bis zu 500 mA. Das Ladekabel gibt es für iPhones und für Android-Geräte. Noch ist es in der Entwicklung. Ob das Gadget wirklich hält, was es verspricht, wird sich noch herausstellen. Das Start-up sammelt derzeit über die Crowdfunding Plattform: Indiegogo.com Geld für die Umsetzung. Weit ist das Ziel nicht mehr entfernt. Das Projekt läuft noch 32 Tage und es fehlen nur noch knapp 600 Euro.

 Für jemanden, der den ganzen Tag nur mit Rindviechern zu tun hat, ist Bob Rumney, 52, ganz schön auf Draht. Oder genauer gesagt: drahtlos. Unter dem weiten Himmel Montanas, in der Nähe von Cascade, am Fuß der Blauen Berge, kontrolliert der Cowboy seine 6500-Hektar-Ranch nicht mehr vom Sattel aus, sondern per Satellit. Er gilt als Trendsetter, denn sein Laptop ist ihm nützlicher als das Lasso. Von Montana bis Texas, von Arizona bis Kalifornien gehören Computer, Handys und Allradfahrzeuge inzwischen zum technischen Arsenal innovativer Farmer. „Viehzucht ist in erster Linie ein Business, und als solches muss man es modernisieren, wenn es funktionieren soll“, meint Rumney. Ein 78-Milliarden-Dollar-Business – Amerikas Rancher setzen damit pro Jahr etwa so viel um wie die gesamte US-Getränkeindustrie.

Akku Acer AS09A78

Das LG G Pro 2 zeigt die schrittweise Evolution innerhalb der LG-Produkte. Im Vergleich zum Vorgänger können wir in unserer Checkliste alle Punkte abhaken, die man hätte verbessern können.Nicole hat das LG G Pro 2 in Taitung dabei gehabt und auch dort ihren abschließenden Test geschrieben. Untergebracht waren wir dort im Setanta House von Xiao Lour & Paul – zwei liebe Freunde von uns. Deswegen haben wir uns gedacht, dass wir an den eigentlichen Test noch ein paar Fotos von unserem Taitung-Trip anhängen, wo wir eine wirklich tolle Zeit hatten. Solltet ihr selbst einmal im Osten Taiwans in Taitung sein und eine Bleibe für ein paar Tage sucht – hier ist ein Link zur Facebook-Seite des Setanta House.Die Spezifikationen des OnePlus One schreien einem förmlich “High-End” entgegen, dazu kommt es auch noch mit CyanogenMod – einem der beliebtesten Custom ROMs überhaupt. Das alles dann auch noch zu einem Preis von (ab) lediglich 269 Euro. Sehen wir hier also das Smartphone des Jahres? Zumindest testen wir hier ein äußerst gelungenes, 5.5-inch großen Gerät, welches schon sehr nah dran kommt an den Flaggschiff-Killer, als welcher es bezeichnet wird.

Bevor ihr euch jetzt kopfüber in unseren ausführlichen Test stürzt, solltet ihr euch unbedingt dieses Video reinziehen, in welchem neben dem OnePlus One auch Taipeh eine Hauptrolle einnimmt. Stewart und Nicole zeigen euch einen typischen Samstag in der Hauptstadt von Taiwan und wenn ich mir den Clip anschaue, möchte ich am besten selbst direkt wieder hinfliegen.Wir wussten recht schnell, dass OnePlus vorhat, die High-End-Konkurrenz von Samsung über Sony bis HTC im Rahmen seiner Marketingkampagne herauszufordern, indem man das OnePlus One direkt mit den hochpreisigen Geräten vergleicht. Der erste Blick auf die Spezifikationen verriet uns dann auch direkt, dass OnePlus nicht zu viel versprochen hatte.Das OnePlus One wird von exakt dem gleichen Qualcomm-Prozessor angetrieben, den wir auch im Samsung Galaxy S5 im Einsatz sehen – dem Snapdragon 801, der zweifellos das beste ist, was derzeit bei den mobilen SoCs im Einsatz ist. Beim Display handelt es sich um eine 5.5-inch großes IPS-Panel mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, welches von Japan Display Inc gefertigt wurde und durch Helligkeit und kräftige Farben besticht. Auch die 13 Megapixel Exmor-Linse auf der Rückseite klingt auf dem Papier gut, ebenso wie andere Komponenten – zum Beispiel die 3 GB RAM, der große 3.100 mAh-Akku und abgerundet wird das alles durch das gelungene Design und die tolle Verarbeitungsqualität.

Auch bei der Software hat das Unternehmen schwer aufgefahren. Immerhin hat man sich als Partner das angesagte Cyanogen-Team mit an Bord geholt, die ihr Android-ROM für das One bereitstellen und so eine besondere Android-Experience out of the Box präsentieren können. Zweifellos war diese Parterschaft mit ein Grund für das große Interesse am Gerät im Vorfeld.Eine der interessantesten Seiten an OnePlus ist die Art und Weise, wie man auftritt und wie man sich bewusst von den anderen chinesischen Unternehmen abgrenzt. OnePlus will nicht versuchen, schnellstmöglich die denkbar größten Mengen Smartphones an jedermann zu verkaufen, indem man auf globale Partnerschaften mit Mobilfunkanbietern setzt. Stattdessen möchte man sich eine sehr loyale und enthusiastische Fan-Schar heranzuzüchten, um Fans des One auf diese Weise viel näher an sich zu binden. Dementsprechend war man in seinem Forum und auf den diversen Social Media-Kanälen sehr aktiv.

Xiaomi, ebenfalls aus China, verkauft nach dem Motto “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” und haut gleich Tausende Geräte auf einen Schlag raus, die dann auch binnen kürzester Zeit abverkauft sind. OnePlus hat sich auch seinen eigenen Distributionskanal aufgebaut, ist dabei aber so zuversichtlich, dass man ein Invite-System eingeführt hat – anders sind die Geräte derzeit kaum zu haben. Abgesehen von gelegentlichen Promo-Aktionen bekommt ihr diesen Invite lediglich von Leuten, die schon ein OnePlus One ihr eigen nennen. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass man auf diese Weise einen viralen Effekt in Gang setzen könnte durch diese künstliche Knappheit. Andererseits ist es dadurch aber auch sehr schwierig, derzeit an ein One zu gelangen, was dafür sorgte, dass bei sehr vielen Fans die Stimmung mittlerweile gekippt ist und man sich letzten Endes doch für ein anderes Smartphone entscheidet.

Noch bevor wir selbst Hand an das OnePlus One legen konnten, haben wir uns wegen dieser Spezifikationen schon die Finger geleckt. 299 Euro blättert man hin für die 64 GB-Ausführung – buchstäblich ein Schnäppchen! Soll heißen: Noch bevor ihr euch überhaupt erstmals in einem Raum mit dem OnePlus-Smartphone befindet, wisst ihr schon, dass ihr für euer Geld sehr viel High-End-Technik geboten bekommt. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Spezifikationen des OnePlus – im Vergleich mit drei großen Wettbewerbern:Das OnePlus One ist eines der am besten verarbeiteten Smartphones, welches euch jemals in die Finger gekommen ist. Das wird einem direkt bewusst, sobald man es ernstmals in die Hand nimmt. Vergleichbar in der Qualität höchstens noch mit den HTC-Geräten der One-Serie, dem Sony Xperia Z2 und vielleicht noch dem Elife S5.5 von Gionee, welches atemberaubend dünn ist. Mit lediglich 162 Gramm Gewicht ist das OnePlus One für seine 5.5-inch Bildschirmdiagonale ein echtes Leichtgewicht. Dank der schlanken Rahmen um das Display fällt das Gerät sogar nicht einmal übermäßig groß aus. Der Screen füllt fast die komplette Front aus, so dass sich das One dank des tollen Designs nicht wirklich viel größer anfühlt als die 5-Incher, die wir sonst so gewöhnt sind.

Der etwas abgesenkte verchromte Rahmen, der das Display umrandet, wirkt dezent und verpasst dem One mit seinen leicht abgerundeten Ecken einen eleganten Touch. Dazu kommt eine etwas gewölbte Rückseite, die am dicksten Punkt 8,9 mm dünn ist und sich zu den Rändern hin verjüngt. Die rückseitige Kamera befindet sich zentral im oberen Bereich der Rückseite, direkt unter der Sony Exmor-Linse befindet sich der Dual-LED-Blitz. Auf der linken Seite befindet sich der Power-Button, die Lautstärkewippe hingegen sitzt genau gegenüber auf der rechten Seite. Was die Logos angeht, so befindet sich das OnePlus-Logo im oberen Drittel unter der Kamera eingeätzt, unten seht ihr zudem noch das Cyanogen-Logo. Die Stereo-Lautsprecher befinden sich an der Unterseite des Smartphones und rahmen den microUSB-Port ein.

Bei der Rückseite der Sandstone Black-Version, die wir hier im Büro haben, hat das Unternehmen unserer Meinung nach auch die richtige Design-Entscheidung getroffen. Das Finish fühlt sich sehr hochwertig an, sorgt im Grunde dafür, dass sich das Plastik eben so gar nicht wie Plastik anfühlt. Die Rückseite könnt ihr abnehmen, allerdings müsst ihr die microSIM zuvor entfernen – das passende Werkzeug dafür ist natürlich im Lieferumfang enthalten (schaut euch dazu unser Unboxing an). Darunter verbirgt sich dann der austauschbare Akku, dummerweise aber leider kein Slot für eine microSD-Karte – eine Sache, die uns persönlich unerklärlich ist. HTC hat festgestellt, dass es ein Fehler war, seinem One M7 diesen Slot zu verwehren, die Taiwaner stellten diesen Missstand glücklicherweise zum One M8 dann ab.

Alles in allem können wir das Design und die Verarbeitungsqualität des OnePlus One als herausragend bezeichnen.Das Display des OnePlus One ist ein weiterer Vorzug des Geräts: Das IPS-LDC-Panel ist hell, lebendig und für seine etwas mehr als 400 Pixel pro Zoll verdammt scharf. Die 1.920 x 1.080 Pixel sehen so aus, wie wir das von einem LCD-Display erwarten darf und macht sogar dem Super AMOLED-Display des Samsung Galaxy S5 das Leben schwer, ohne allerdings ganz die Klasse zu erreichen.Die Blickwinkel sind ebenfalls klasse und bei unseren Outdoor-Versuchen hat das One bewiesen, dass sein Display hell und kräftig genug ist, dass man es auch in hellem Sonnenlicht nutzen kann. Der kapazitive Touchscreen reagiert so gut wie erhofft, das Gorilla Glass von Corning macht den erwartet guten Eindruck und die Farben werden sehr natürlich dargestellt, Schwarztöne sind wirklich tiefschwarz.Das Display des One wird von Japan Display Inc (JDI) hergestellt, dem Joint Venture, welches seit zwei Jahren besteht und Sony Mobile Display, Toshiba Mobile Display und Hitachi Displays unter einem Dach vereint. Spätestens mit dem OnePlus One hat JDI nun bewiesen, dass man Spitzenklasse-Panels in dieser Größe fertigen kann. Hier ist unser Vergleichs-Video vom OnePlus One und dem Samsung Galaxy S5:

Das Display des OnePlus One ist wirklich schön geworden, selbst wenn man es mit Top-Geräten wie dem Galaxy S5, dem HTC One M8 oder dem Sony Xperia Z2 vergleicht. Zumindest für diesen Teilaspekt sind die Vorschusslorbeeren für das One jedenfalls allemal gerechtfertigt.Das OnePlus ist gut ausgestattet, was den Prozessor angeht. Wir könnten uns vorstellen, dass man bei OnePlus gar nicht wirklich lange überlegen musste, bis man auf den Snapdragon 801 von Qualcomm gekommen ist. Vermutlich lief das Gespräch so, dass man sich einfach überlegt hat, was der beste derzeit verfügbare SoC ist: “Der 801? Ok, nehmen wir!” Klar, da ist natürlich ein Berg Alternativen inklusive NVIDIA oder auch Intel mit der Bay Trail-Plattform, aber ganz ehrlich: Wenn man zu dem Zeitpunkt der Planung gewillt war, das bestmögliche Smartphone zu bauen, dann führte kein Weg am Snapdragon 801 vorbei.

Die verschiedenen Versionen des Snapdragon 801 (aktuell kennen wir sechs verschiedene Modelle) befeuern gleich eine ganze Armada an Spitzen-Geräten im mobilen Bereich. Von Sony und Samsung über HTC und LG bis zu den Chinesen von Oppo, Lenovo und Xiaomi ist der 801 überall vertreten. Im Gegensatz zum 800er taktet er ein wenig höher und hat zudem die ebenfalls höher taktende Adreno 330 GPU an seiner Seite.In den obigen Benchmarks war die Performance des OnePlus One im Bereich des Erwarteten, bei Tests wie AnTuTu oder GFXBench konnte man sich sogar an die Spitze setzen. Die OS-Experience ist absolut schnell und flüssig, beim Multitasking oder Gaming schnurrt der Snapdragon 801 wie ein glückliches Kätzchen. Das ist absolute Flaggschiff-Qualität – zu einem Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenten liegt.

Das Cyanogen OS auf dem OnePlus One bietet eine großartige Android KitKat-Experience, könnte aber auch gleichzeitig ein wenig frustrierend für all die sein, die technisch vielleicht nicht ganz so beschlagen sind. Das OS sieht toll aus und bietet ein grafisch sehr ansprechendes Design mit Unmengen von Möglichkeiten, es zu konfigurieren. Im Gegensatz zu sonst hat Cyanogen sich hier auf ein neues Feld begeben und sehr eng mit einem Hardware-Hersteller zusammen gearbeitet. Ehrlich gesagt haben wir dabei das Gefühl, als bietet man bei der User-Experience manchmal sogar etwas zu viel des Guten.Ärgerlicherweise ist es uns mehrfach passiert, dass sich verschiedene Apps aufgehangen haben. Speziell die Galerie-App von Cyanogen (wieso brauchen wir überhaupt neben der normalen Android-Galerie noch eine weitere?) schmierte gleich mehrfach ab. Bei anderen Apps stellten wir fest, dass sie sehr inkonsistent sind, was uns im Test schon nervte. Stewart ist durchaus an CyanogenMod gewöhnt, weil er Version 10 auf seinem Galaxy Note 2 nutzt. Ihm ist aber aufgefallen, dass CyanogenMod 11S nicht hundertprozentig stabil läuft.

Akku Dell Studio 1737

Wie schon bei einigen früheren Smartphones aus seiner Produktion hat LG dem G3 ebenfalls den sogenannten Knock Code spendiert, mit dem das Telefon aus dem Standby geholt werden kann, indem man ein selbst gewähltes Muster auf den abgeschalteten Bildschirm tippt. Auch das Aufwecken per Double-Tap mit dem Finger ist hier möglich, wobei der Touchscreen allerdings sehr empfindlich reagiert – es kam bei mir sehr häufig vor, dass das Gerät in der Hosentasche aufwachte, weil es beim Laufen die Haut des Oberschenkels berührte. Dies bekommt man natürlich erst mit, wenn sich das Telefon durch Töne oder im schlimmsten Fall durch ein Frei- oder Besetztzeichen bemerkbar macht – dann sollte man das G3 wohl doch lieber per Knockcode sperren oder ganz traditionell Sperrmuster oder PIN-Code festlegen.

Eine Funktion des G3 kann man kaum genug loben: in den Einstellungen kann man auf Wunsch festlegen, dass die Onscreen-Tasten bei bestimmten Apps ausgeblendet werden, um die ganzen 5,5 Zoll in QuadHD-Auflösung vollständig zur Verfügung zu haben. Spiele werden normalerweise mit Balken oben und unten dargestellt, während die bei ihrer Nutzung eher sinnfreie Tastenleiste nur Platz wegnimmt. Blendet man die Leiste einfach aus, sehen Spiele, Filme und Fotos auf dem tollen Display noch einmal etwas besser aus. Der Zugriff auf die Android-Tasten und die Notification-Bar ist durch einfaches Hereinwischen vom Rand bequem möglich. Diese Dinge sind es, die mich für LGs Bemühungen begeistern und für die man die Koreaner einfach loben _muss_.Auch insgesamt muss man LG für seine Investitionen in die eigene Benutzeroberfläche loben, auch wenn manche Anwender wohl eine Google Play Edition bevorzugen würden. Die Software bietet eine große Zahl von sinnvollen und teilweise sogar sehr innovativen Anpassungsmöglichkeiten. Sie läuft weitestgehend uneingeschränkt flüssig und sieht dabei auch noch ansprechend aus. Wir als Kunden außerhalb Südkoreas können uns dabei darüber freuen, dass die hier angebotenen Versionen des LG G3 ohne all die nervtötende Bloatware auskommen, die LG wohl auf Druck der koreanischen Mobilfunkanbieter bei unserem Vorseriengerät installiert. Während bei unserer europäischen Retail-Version alles trotz des großen Funktionsumfang recht leichtgewichtig wirkte und von den zwei Gigabyte RAM des 16-GB-Modells noch ein gutes Gigabyte frei blieb, konnte man die drei GB der koreanischen 32-GB-Variante wegen all der sinnlosen und nicht zu deaktivierenden Crapware kaum effektiv nutzen – auch hier war nach dem Neustart nur noch etwas mehr als ein Gigabyte des eigentlich doch deutlich größeren RAMs frei.

Im Grunde bis hierhin alle relevanten Funktionen und Fähigkeiten des LG G3 bereits abgehandelt, denn man beschränkt sich beim neuen Flaggschiff des Samsung-Konkurrenten eigentlich auf alles, was ein Smartphone aktuell ausmacht. Spielereien wie Fingerabdruckleser, Herzfrequenzmesser und ähnliche Scherze spart sich LG dankenswerterweise zugunsten sinnvoller Verbesserungen in wichtigen Bereichen. Auf den TV-Empfänger des koreanischen Modells müssen wir mangels DMB-T-Ausstrahlung in Deutschland und dem Rest der Welt ja ohnehin verzichten – zumindest in der U-Bahn kann man damit aber die Blicke auf sich ziehen, wenn man bei einem Anruf mal eben die rund 30 Zentimeter lange Antenne herausholt ;) Ganz nützlich ist der bei allem G3-Varianten wie auch bei vielen aktuellen Konkurrenten integrierte Infrarot-Blaster am oberen Ende des Gehäuses. Leider fällt die Performance in der Realität etwas enttäuschend aus, denn die Software stellt sich zwar recht problemlos auf das zu bedienende Gerät ein, will man aber zum Beispiel beim Fernsehen den Sender wechseln, klappt dies nicht immer zuverlässig. Dies dürfte an der nicht ausreichenden Leistung des IR-Blasters liegen, der beim Vorgänger G2 bereits ähnliche Probleme machte.

Bevor wir die Gesprächsqualität und die Empfangsfähigkeiten des G3 ganz unter den Tisch fallen lassen, hier noch etwas zu diesem Thema. Beim Telefonieren klingt der Gegenüber ganz ordentlich, doch die Qualität ist wohl eher durchschnittlich. Der Ohrhörer hat dabei allerdings einiges Potenzial, kann er doch ohne weiteres so laut gedreht werden, dass man fast keine Freisprecheinrichtung mehr braucht. Man kann also in so ziemlich jeder Situation problemlos telefonieren, auch wenn es in der Umgebung mal sehr laut sein sollte. In Sachen Empfang gibt es generell soweit keine Probleme, was wohl auch auf die Verwendung des Plastikgehäuses zurückzuführen sein dürfte.Ob man nun wirklich einen USB-3.0-Port braucht oder ein wasser- und staubabwesendes Gehäuse, wird wohl jedem einzelnen Anwender überlassen bleiben, der sich zwischen dem G3 und seinen Konkurrenten entscheiden muss. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn das Gerät ein am besten noch wasserdichtes Metallgehäuse gehabt hätte, aber auch so macht das G3 einen verdammt guten Eindruck. Wünschenswert wären diese Dinge in Anbetracht des von Sony und inzwischen auch Samsung verfolgten Trends mit Sicherheit, aber auch ohne solche Eingeschaften, ist das neue LG-Flaggschiff bestens ausgerüstet.

Das LG G3 ist ein verdammt gutes Smartphone, bei dem der Hersteller im Gegensatz zu zum Beispiel Samsung einen erheblichen Sprung gemacht hat. War das G2 bereits ein gutes Telefon, so ist der Nachfolger noch einmal eine ordentliche Verbesserung. Das Display ist zwar leider nicht so hell wie bei vielen Konkurrenten, doch die Auflösung bietet tatsächlich mehr Schärfe und wirkt sich anscheinend nicht negativ auf die Akkulaufzeit aus. Auch sonst ist das Panel eine beeindruckende Leistung der LG-Ingenieure. Das Design des G3 ist hingegen für meine Begriffe über alle Zweifel erhaben, vielleicht gerade weil sich die Rückseite trotz der Verwendung von Kunststoff wegen der angenehmen Oberflächenstruktur verdammt gut anfühlt. Leider ist das Cover wohl etwas anfällig für Kratzer – schade, dass man hier nicht die gleiche selbstheilende Beschichtung verwendet hat wie beim G Flex.

Die extrem schmalen Ränder und die Maximierung der Display-Fläche bei extrem kompakter Bauweise können wiederum beeindrucken. Der Laser-Autofokus ist für mich ebenso ein Killer-Feature wie die diversen Anpassungsmöglichkeiten der Oberfläche und der smarte Umgang mit den Bedienelementen. In Sachen Leistung kann das G3 natürlich überzeugen, auch wenn sich die hohe Auflösung durch gelegentliche Hitzeprobleme bemerkbar machen kann. Insgesamt ist das LG G3 ein verdammt gutes Smartphone, das in fast allen Punkten überzeugen kann. Für mich ist das neue Flaggschiff aus Korea deshalb die Nummer 1 unter den aktuellen Top-Modellen, auch wenn es sich im Handel sicherlich mit diversenn Konkurrenten messen und vor allem gegen die massive Marketing-Macht von Samsung durchsetzen muss.LG hat immerhin ein weiteres, ziemlich überzeugendes Argument für sein Gerät: den Preis. Mit einem Einstiegspreis von 549 Euro für die Version mit zwei Gigabyte RAM und 16 GB Flash-Speicher startet man ein ganzes Stück günstiger als etwa das Samsung Galaxy S5. Der Aufpreis für die Ausgabe mit drei GB RAM und 32 GB Flash-Speicher fällt mit 50 Euro einigermaßen moderat aus. Natürlich sind die bereits gelaunchten Konkurrenten inzwischen etwas günstiger zu haben, doch das G3 dürfte wie schon der Vorgänger relativ zügig billiger werden und so seinen Preisvorteil behaupten – und damit zusammen mit dem guten Gesamtpaket auch hierzulande erfolgreich diverse Kunden von sich überzeugen. Unsere Kaufempfehlung könnte deshalb nicht eindeutiger ausfallen.

PS: Übrigens haben erste Händler schon jetzt begonnen, das LG G3 auszuliefern. Zumindest HoH.de und GetGoods.de geben an, dass sie die 16-GB-Version zum Preis von 519,- bzw. 529,90 Euro in allen Farben auf Lager haben und innerhalb von drei bis vier Tagen liefern können!Die Computex in Taipei hat am gestrigen Samstag ihre Pforten geschlossen. Zeit Bilanz zu ziehen und zu erklaeren, wie Chipzilla Intel sich nun nicht nur aufmacht die mobile Welt zu uebernehmen, sondern dies zum Teil bereits gemacht hat.Kompakte, stromsparende und vor allen Dingen bezahlbare Plattformen moeglich machen. Als ich vor mehr als 12 Jahren meine erste Techseite Epiacenter ins Leben gerufen habe, hatte ich mir genau das zum Ziel gesetzt. Mini- und Nano-ITX waren damals die Zauberwoerter und diese Motherboard-Formfaktoren vom Taiwanesischen Hersteller VIA zeigten damals auf, wohin die Richtung geht.

VIA mit seinem IPC und Embedded-Background hat Anfang dieses Jahrtausends die zukuenftige Entwicklung in der mobilen Welt fundamental beeinflusst und kann sich im Grunde genommen immer noch auf die Fahnen schreiben, dass ohne ihren Einfluss auf den Markt kein Eee PC, kein 2-in-1 und im Grunde genommen kein x86 Smartphone moeglich gewesen waere… Gerade letzteres erkennt man auch ganz gut an der Mobile-ITX Demoplattform, die ich bereits im September 2007 auf der Embedded Show in Boston vor die Kamera bekommen habe: 7 Jahre spaeter haben Smartphones und Tablets inzwischen Kreise um die Verkaeufe von klassischen PCs und Notebooks gedreht und einen Markt definiert, der ganze Industrien sich hat neu erfinden lassen.50 Milliarden SoCs hat ARM seit 1993 zusammen mit seinen Partnern versendet und davon alleine 10 Milliarden im letzten Jahr. Die RISC-Architektur fasziniert mich seit dem Acorn Archimedes, der Mitte der 80er Jahre auf den Markt kam und seiner Zeit um Lichtjahre voraus war (was leider den auch eher maessigen Erfolg erklaerte)

ARM hat Anfang der 90er das Potential nicht nur erkannt, sondern konnte sich gegen all die Wettbewerber wie DEC Alpha, AMD 29k, ARC, Atmel AVR, Blackfin, MIPS, Motorola 88000, PA-RISC, SuperH und SPARC durchsetzen und bestimmt heute fundamental unseren mobilen Alltag. Aktuelle Smartphones und Tablets basieren zu 99% auf einem ARM-SoC, doch das scheint sich nun langsam aber sicher zu aendern.i860 und i960 hiessen die Plattformen die Intel ab Mitte der 80er-Jahre produzierte und den Einstieg in die RISC-Prozessoren Welt fuer Intel bedeuteten. Die Grossmeister des x86 Befehlssatze, die ihren 8086 bereits 10 Jahre zuvor vorstellten, liessen sich auf den gleichen Markt wie ARM ein, sind also keine Anfaenger auf dem Markt der hochintegrierten PCBs und SoCs.Erfahrungen, die ihnen vor allen Dingen bei den aktuellen Plattformen zu Gute kommen, welche langfristig Potential aufzeigen, um ARM den Thron streitig zu machen.

Auf der Computex konnten wir vor allen Dingen sehen, dass Intel nun wirklich nicht nur einen, sondern 2 bzw. 3 Gaenge hoeher schaltet. Zum einen kommt mit Moorefield ein SoC auf den Markt der im 14nm-Verfahren hergestellt wird… eine Technik, welche die Semiconductor fuer ARM-Architekturen (und hier meine ich vor allen Dingen TSMC und Samsung) zur Zeit noch nicht fuer die Massenproduktion anwenden koennen.Moorefield hat uns bereits in ersten Benchmarks bewiesen, dass man auch hier inzwischen nicht nur mithalten kann, sondern zum Teil auch die Nase im Vergleich zu den aktuellen NVIDIA- und Snapdragon-SoCs vorne hat. Gerade das duerften die Apple, Samsungs, NVIDIAs und Qualcomms dieser Welt nicht lange auf sich sitzen lassen und zeitnah nachziehen.Wettbewerb hat diesem Markt so fundamental gefehlt und die Tatsache, dass sich mit ARM und x86 nun auch noch 2 Glaubensrichtungen im taeglichen Wettstreit um die Gunst des Kundens (aber auch der Kooperationspartner) befinden, heizt diesen um so mehr an.Mobile koennen wir also schon einmal abhaken, hier haben wir inzwischen eine Situation die einen gesunden und innovationsfoerdernden Wettbewerb beguenstigt, ja festlegt.

Akku Dell Vostro 3555

Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich fuer das naechste Jahr Plattformen ankuendige. die wohl an der 20 Stunden Akkulaufzeit-Marke kratzen werden. Allen voran duerfte genau daran wohl Apple gelegen sein, die wohl im kommenden MacBook Air bereits Broadwell einsetzen koennten und dem geneigten Kaeufer dann ein Specsheet um die Ohren haemmern, dass sich gewaschen hat.Mobile bleibt die Domaene von ARM, jedoch kann Intel inzwischen mit ASUS, Lenovo und Samsung sehr potente Partner fuer seine x86-SoCs auffahren. Fuer die kommenden Wochen und Monate kuendigte man bereits 130 neue Tablets mit Intel-Chips an, was im Vergleich zu den tausenden ARM-Loesungen noch nicht wirklich beeindruckend aber zumindest ein dickes Ausrufezeichen ist.Weitaus mehr Gedanken muss sich ARM um den Fertigungsprozess von Intel machen, denn hier kann man nicht einmal ansatzweise mithalten. Dazu kommt mit Broadwell nun eine Plattform auf den Desktop und Notebook Markt, die ihresgleichen sucht und es den Anhaengern der RISC-Architekturen nicht leichter macht hier Fuss zu fassen.

Laptops werden duenner, leistungsstaerker und eine enorm verbesserte Akkulaufzeit aufweisen. Hoert sich nach vorhersehbaren Entwicklungen an, wird aber die Art und Weise der mobilen Arbeitswelt grundsaetzlich beeinflussen.Disclaimer: Ich werde bereits seit mehr als einer halben Dekade persoenlich von ARM, Intel und Qualcomm unterstuetzt, zu deren Events eingeflogen, veranstalte mit ihnen zusammen Panels und Streams und freue mich, dass trotz aller Konkurrenz untereinander eine derartige Konstellation moeglich ist…Es ist soweit. Lenovo belebt die Netbooks neu. Aber so richtig. Das Lenovo E10-30 ist eine Art „Netbook des Jahres 2014“, bei dem aktuelle Technik mit dem gleichen Konzept eines kleinen und günstigen Netbooks ohne Schnörkel wie Touch und ähnliche Scherze kombiniert wird. Es kommen aktuelle Intel „Bay Trail“ SoCs mit bis zu vier Rechenkernen und HD-Displays zum Einsatz und werden mit recht großen Akkus kombiniert. Unklar ist allerdings, ob das Lenovo E10-30 jemals hierzulande auf den Markt kommt.

Erinnert ihr euch noch an das Lenovo IdeaPad S10-3s? Genau so müsst ihr euch das Lenovo E10-30 vorstellen, denn es handelt sich optisch gesehen wohl um eine Weiterentwicklung des einst im Jahr 2011 verwendeten Designs. Zwar kann ich noch keine gut aufgelösten Fotos oder Renderbilder bieten, doch die Support-Seiten zum Lenovo E10-30 auf der Homepage des Herstellers zeigen zumindest schematische Zeichnungen des Geräts – offiziell wurde das E10 nämlich noch gar nicht angekündigt und ich bin zufällig darüber gestolpert.Das Lenovo E10-30 wird äußerlich ein klassisches Netbook sein. Extrem kompakte Bauweise wird mit Einsteiger-Technik kombiniert, einen Touchscreen gibt es ausnahmsweise mal nicht. Technisch ist das Mini-Notebook jedoch auf dem neuesten Stand. Das 10-Zoll-Display kommt mit einer Auflösung von 1366×768 Pixeln daher, es handelt sich allerdings um ein TN-Panel, dessen Blickwinkelabhängigkeit recht groß sein dürfte. Unter der Haube tun verschiedene Intel „Bay Trail“-SoCs mit zwei oder vier Kernen ihren Dienst. Die Palette reicht vom Intel Celeron N2806, über den N2815 und N2920 bis hin zum Intel Pentium N3520, einem Quadcore mit immerhin 2,17 Gigahertz Standard-Takt und einem bis zu 2,42 GHz schnellen TurboBoost-Modus.

Der Prozessor wird zusammen mit zwei oder gar vier Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut. Außerdem sind Festplatten mit 320 oder 500 GB an Bord. Es gibt jeweils einen USB-2.0- und einen USB-3.0-Port. Hinzu kommen Gigabit-WLAN, Bluetooth 4.0, SD-Kartenleser, VGA-Ausgang, ein Ethernet-Port und je nach Ausstattung eine 0,3- oder eine 1-Megapixel-Webcam. Der Akku wird in zwei Varianten verbaut, die jeweils 24 oder 48 Wattstunden Kapazität haben bzw. 2200 oder 4400mAh. Das Gewicht liegt je nach Akku bei 1,2 oder 1,4 Kilogramm. Als Tastatur kommt ein AccuType-Keyboard von Lenovo zum Einsatz, wie man es auch von anderen Geräten des Herstellers kennen und schätzen gelernt hat. Als mögliche Betriebssysteme werden Windows 8.1, Windows 7, Android und Linpus Linux genannt, wobei die Handbücher eindeutig belegen, dass das Gerät für den Vertrieb mit Windows 8.1 vorgesehen ist. Es soll den mir vorliegenden Dokumenten zufolge jeweils eine schwarze und eine weiße Version geben.Alles was man in aktuellen Notebooks sonst so findet, wird also auch in dem kleinen neuen Lenovo-Netbook geboten, was jemanden wie mich, der einst auf einem EeePC zu Bloggen begann und unter anderem noch ein Lenovo IdeaPad S10-3t sein Eigen nennt, das dringende Bedürfnis verspüren lässt, das neue E10-30 auszuprobieren.

Ein „RICHTIGES NETBOOK“ (!) entfährt es mir fast – eine relativ hohe Auflösung, ein Quadcore-SoC mit ordentlich Leistung, ganze vier Gigabyte Arbeitsspeicher…. was will man eigentlich mehr… ach ja, eine SSD wäre nett, aber die könnte ich auch nachrüsten. Aber, ist das nicht sonst der feuchte Traum manches Netbook-Users?! Warum baut Lenovo im Jahr 2014 ein Netbook? Ganz einfach: Man hat den idealen Kunden gefunden. Die frühere Sowjetrepublik Turkmenistan nimmt Lenovo gleich 110.000 Stück (genauer gesagt 109.716) ab, um damit alle Erstklässer des Jahrgangs 2014-2015 auszustatten, die die Geräte im Unterricht einsetzen sollen. Man will so ihre Lesefähigkeiten verbessern und außerdem auch andere Bildungseinrichtungen mit dem neuen Netbook ausrüsten. Auf den Lenovo-Servern finden sich zahllose weitere Dokumente zum Lenovo E10-30 in diversen Sprachen, darunter auch Deutsch – die Aussichten auf eine Verfügbarkeit in Deutschland sind also durchaus gegeben, auch wenn eine entsprechende Bestätigung natürlich noch aussteht.

ASUS hat seine ZenFone-Reihe im Rahmen der CES 2014 in Las Vegas bereits im Januar vorgestellt, aber erst letzten Monat erschienen dann die günstigen Smartphones in Asien. Nicole und Stew haben das ZenFone 6 in der Folge gründlich unter die Lupe nehmen können und somit ist jetzt Zeit für eine umfassende Bewertung des günstigen Geräts. Ist es gut genug, um aus ASUS einen wichtigen Player zu machen im Bereich der Budget-Devices oder ist das ZenFone 6 lediglich ein weiteres günstiges Phablet, welches in der Masse der Einsteiger-Geräte untergeht? Wir Mobile Geeks versuchen der Sache auf den Grund zu gehen.Bevor wir uns in den Test-Bericht zum Zenfone 6 stürzen und die Spezifikationen und Features unter die Lupe nehmen, wollen wir erst einmal schauen, welche Geschichte das Unternehmen ASUS beim Mobile Computing vorzuweisen hat und welche Entwicklung es genommen hat bis zum Zenfone 6. Die Geschichte reicht nämlich zurück bis ins Jahr 2005, wo man es schon einmal probierte, seine Feature Phones aber nicht so entscheidend in den Markt drücken konnte, um es mit Konkurrenten wie Nokia, Sony etc aufzunehmen. ASUS ist nun alles andere als ein Unternehmen, welches schnell aufgibt und hat seinerzeit mit der Einführung des EeePC sogar eine komplett neue Produktklasse – eben die der Netbooks – eingeführt und damit für mächtig viel frischen Wind auf dem Notebook-Markt gesorgt. Mit den Netbooks hat ASUS auch einen Kurswechsel beim mobile Computing eingeläutet, so dass man die günstigen kleinen Notebooks durchaus als den legitimen Vorgänger der Tablets bezeichnen kann.

Seit dem EeePC hat das Unternehmen aus Taiwan stets bewiesen, dass der Hunger nach innovativen Formfaktoren mit Gamechanger-Qualitäten immer noch nicht gestillt ist. Ruf und Können des Unternehmens wurden 2012 mit dem Nexus 7 erneut unter Beweis gestellt – einem der besten Tablets des Jahres. Mit der Padfone-Reihe schließlich hat sich ASUS kopfüber in unbekanntes Neuland begeben, als man ein größeres Tablet und ein vollwertiges Smartphone miteinander kombinierte in einem Hybriden. Mit der FonePad-Reihe hat ASUS erneut die Grenzen zwischen den Produktklassen und auch in den Köpfen weiter verwischt. An diesem Punkt erscheint auch Intel erneut als wichtiger Schlüssel-Partner auf der Bildfläche bei ASUS‘ Kampf um Relevanz in einer technologischen Umgebung, die sich rasend schnell verändert. Die Herzen vieler gewann ASUS durch die wachsende Kompetenz bei einem nahezu kompletten Produkt-Portfolio. Traditionell war man erfolgreich im klassischen PC-Bereich mit Motherboards, Grafikkarten, Gaming-Zubehör etc. Noch wichtiger aber: Man verstand es, sich ein gehöriges Stück vom Notebook-Kuchen zu sichern, bei dem größere Unternehmen ins Straucheln geraten sind und sich mitunter sogar komplett vom Markt verabschiedeten. All diesen Erfolgen zum Trotz: Auf dem Smartphone-Markt schien man einfach keinen Fuß in die Tür zu bekommen. Mit seinem ZenFone-Line Up nimmt ASUS nun einen weiteren Anlauf mit gleich drei neuen Android-Geräten. Am Ende dieses Artikels werden wir uns ein genaueres Bild davon machen können, welche Chancen ASUS mit diesem Versuch hat.

Was das ZenFone 6 auf dem Kasten habt, bekommt ihr natürlich nicht nur in schriftlicher Form präsentiert, sondern könnt euch auch unser halbstündiges Video reinziehen. Dort werdenn nicht nur alle wichtigen Aspekte des Geräts beleuchtet, ihr bekommt dazu auch noch die Meinungen von Nicole und Stewart, die dieses Smartphone für uns getestet haben.Gleich mit drei Smartphones hat man die ZenFone-Reihe vorgestellt, bei denen sich jeweils die Modellbezeichnung von der Bildschirmdiagonale ableiten lässt. Es gibt demnach das ASUS ZenFone 4,5 und 6 mit Bildschirmdiagonalen von 4-inch, 5-inch und eben 6-inch. Alle werden äußerst günstig von ASUS angeboten, das Phablet ZenFone 6 beispielsweise für lediglich 199 Dollar.

Was die zusätzlich von LG mitgelieferten Apps angeht, fragt man sich hingegen immer wieder, wie sinnvoll oder nützlich sie wirklich sind. Die Fitness-Software mag für viele User noch sehr hilfreich sein, bietet sie doch Schritt- und Kalorienzähler und ähnliches direkt im Gerät und mit Unterstützung der hier enthaltenen Sensoren – ich persönlich habe sie jedoch nicht ausprobiert.Die sogenannten Smart Tips, ein den Karten von Google Now nicht unähnliches neues System mit Hinweisen, scheinen aktuell noch recht sinnfrei. Sie informieren über das Wetter und ähnliches, doch hauptsächlich zeigen sie derzeit nur Bedienungshinweise an und weisen mit Benachrichtigungen auf ihre Existenz hin. Für Menschen, die gerade erst auf ein Smartphone wechseln oder die Funktionen des G3 kennenlernen wollen, mag dies vielleicht nützlich sein, mir persönlich gingen die Meldungen der Smart Tips aber hingegen auf die Nerven. Sehr nützlich dürfte hingegen der von LG mitgelieferte sogenannte SmartCleaner sein, welcher dem Nutzer das Löschen von nicht benötigten Daten ermöglicht, die sich während der Verwendung des Telefons über einen längeren Zeitraum hinweg anhäufen.

Akku FUJITSU LifeBook A512

Die Basis bildet beim ASUS VivoBook E12 jeweils der Intel Celeron N3350 Dualcore-SoC oder der mit vier Rechenkernen ausgerüstete Intel Pentium N4200. Die Chips haben jeweils einen Basistakt von 1,1 Gigahertz und erreichen bei stärkerer Belastung eine Turbo-Frequenz von bis zu 2,4 Gigahertz. Weil die Chips jeweils eine Verlustleistung von maximal sechs Watt aufweisen, können sie hier wohl lüfterlos verbaut werden. Der Arbeitsspeicher ist in den Basisvarianten jeweils zwei Gigabyte groß, es gibt aber auch empfehlenswertere Ausgaben mit vier GB RAM. Wählt man das E203NA, sind eMMC-Speichermodule mit 32, 64 oder 128 GB verbaut, während das E203NAH mit einer 500 GB oder ein Terabyte großen Festplatte daherkommt. Gefunkt wird jeweils mittels Gigabit-WLAN oder Bluetooth 4.1. ASUS verpasst dem VivoBook E12 grundsätzlich zwei USB-3.0-Ports von voller Größe sowie einen USB Type-C-Port, der auch USB 3.1 unterstützt. Hinzu gesellen sich auch noch ein kombinierter Audioausgang, ein HDMI-Port und ein MicroSD-Kartenleser. Oberhalb des Displays ist außerdem natürlich eine Webcam angebracht, die eine HD-Auflösung bieten soll.

Dank eines 38-Wattstunden-Akkus dürften die neuen ASUS-Notebooks recht ordentliche Laufzeiten erzielen, so dass damit letztlich bis zu zehn Stunden ununterbrochene Nutzung möglich sein sollen. Mit 16,9 Millimetern sind die in einem Kunststoffgehäuse realisierten Geräte relativ dünn und mit 980 Gramm vor allem auch noch extrem leicht. Wann und zu welchem Preis die neuen VivoBook E12-Modelle auf den Markt kommen, ist aktuell noch offen. Vermutlich erfolgt die offizielle Präsentation auf der Computex Ende Mai. Vermutlich bewegen sich die neuen, kleinen VivoBooks in der Preisregion von 250 bis 400 Euro und treten damit die Nachfolge der verschiedenen Varianten des ASUS VivoBook E200 an, das aktuell noch immer zu Preisen ab rund 220 Euro gehandelt wird. Begrüßenswert ist hier die Verwendung der neueren Intel “Apollo Lake”-Prozessoren, die vor allem in Sachen Grafikleistung erheblich mehr bieten können. Die Stiftung Warentest hat 18 Notebooks, Ultrabooks und Convertibles getestet. Bei den Notebooks schnitt das Macbook Pro 15 am besten ab, das beste Ultrabook ist dem Test zufolge das HP Envy 13.

Die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Test sieben Notebooks, sechs Ultrabooks und fünf Convertibles unter die Lupe genommen. Die Verbraucherorganisation ist unter anderem der Frage nachgegangen, welche Produktgattung für welchen Nutzer am besten geeignet ist, denn sie richten sich jeweils an unterschiedliche Anforderungsprofile.Hardware-Tests und -Rankings der Stiftung Warentest genießen bei vielen einen etwas umstrittenen Ruf, dennoch spielen die Bewertungen der Konsumentenschützer bei der Kaufentscheidung immer noch eine relevante Rolle. Der aktuelle Notebook-Test dürfte daher ähnlich heiß diskutiert werden wie der letzte Smartphone-Test. Die Einschätzungen der Warentester können dennoch als eine sinnvolle Ergänzung, aber nicht als alleinige Quelle vor dem Kauf eines neuen Produkts betrachtet werden, zumal die getesteten Produkte nur eine kleine Auswahl der auf dem Markt befindlichen Geräte darstellen. Im Ranking sind nicht einmal Microsofts Surface Book und das Surface 4 Pro zu finden, was jedoch unter anderem mit dem Alter der Geräte zu tun haben könnte – ganz aktuell sind sie nicht mehr.

Verglichen wurden Desktop-Browser (Safari und Chrome auf einem MacBook Pro) mit Smartphones und das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Im Schnitt waren die mobilen Geräte 889 mal langsamer als als die Desktops, am besten schnitt noch iOS ab, das „nur“ 6 mal langsamer war, das schnellste Android-Smartphone war um den Faktor 10 langsamer und am anderen Ende waren Geräte, die schlechtesten Smartphones waren mehrere tausend mal langsamer. Überraschen kann das Testergebnis auch höchstens beim Faktor des Geschwindigkeitsunterschieds – dass Smartphones mit ihren schwächeren Prozessoren und der Optimierung auf möglichst lange Akkulaufzeiten nicht die Performance von Desktop-Systemen erreichen kann ist auch ohne einen solchen Test klar. Das Fazit des Reports fällt dementsprechend aus: HTML 5 ist gerade dort, wo die Technik am interessantesten ist für viele Fälle einfach zu langsam. Das bezieht sich natürlich vor allem, aber nicht nur auf Spiele:

Another way to think about it is this. If your HTML5 game is playable on a laptop, think to yourself, “if this game was running 10 times slower, would it still be fun?” If the answer is yes, you have built a mobile compatible application for the upper echelon of the fastest, most modern smartphones in the world. If your game is still fun running a hundred or a thousand times slower, then you have successfully built a mass market, mobile HTML5 application. Man sollte bei diesem Report natürlich nicht außer acht lassen, von wem er stammt: Spaceport selbst bietet eine Gaming-Engine an, die es Entwicklern erlaubt mit nur einer Codebasis für alle Plattformen zu arbeiten – das Ergebnis soll dann aber die Performance einer nativen App für die jeweilige Plattform liefern. Unglücklich ist man dort also sicher nicht über das Ergebnis des Tests.

Lenovos S200-Serie gilt schon lange als Geheimtipp für den günstigen Einstieg in die Welt der 11,6-Zoll-Notebooks. Die Geräte bieten zum kleinen Preis eine ausreichende Leistung und eine der besten Notebook-Tastaturen überhaupt. Das S205 hat aber bald das Ende seines Lebenszyklus erreicht, denn im Januar waren die neuen Modelle Lenovo IdeaPad S200 und S206 auf der CES erstmals zu sehen. Das S206 ist die neue AMD-Version der günstigen 11,6-Zöller von Lenovo und wurde jetzt erstmals in einem kleinen Produktvideo bei YouTube gezeigt. Das System wird wahrscheinlich mit einem AMD Fusion C-60 oder E-450 (2x 1,33 oder 2x 1,6 GHz) daherkommen und die vom S205 bekannte Basisausstattung bieten. Es werden Modelle mit SSD und normaler Festplatte erwartet. Preislich wird es wohl wieder bei rund 300 Euro losgehen – mit Betriebssystem ab rund 350 Euro.

Mit einer Bauhöhe von nur 20,7 Millimetern ist das Lenovo IdeaPad S206 nur wenig dicker als die aktuellen Ultrabooks. Es gibt drei USB-Ports, einen Kartenleser, HDMI-Ausgang, Ethernet-Anschluss und einen kombinierten Headset-Port. Das Display wird wohl wie bisher mit 1366×768 Pixeln arbeiten und eine glänzende Oberfläche haben. Das Gehäuse ist außen mit Metallabdeckungen versehen, die inneren Oberflächen sind hingegen aus Plastik. Die Akkulaufzeit gibt Lenovo in seinem Video mit recht mageren vier Stunden an – wollen wir hoffen, dass man diesen Wert auch mindestens erreicht, denn alles andere wäre wohl nicht mehr zeitgemäß. Außerdem hoffe ich, dass Lenovo beim S206 bei den Display-Scharnieren nachgebessert hat, denn bei meinem U160 (das mit dem S205 bis auf die Intel-CPU weitgehend baugleich ist) ist der Display-Deckel nach nur 10 Monaten abgerissen :(

Samsung hat sich intern das Ziel gesetzt, die Verkaufszahlen seiner Notebooks im Jahr 2012 um mindestens 30 Prozent zu steigern. Gerade bei Ultrabooks will man kräftig zulegen, konnte man die Geräte der Baureihen Samsung Series 5, 7 und 9 doch bereits recht erfolgreich im Markt etablieren. Insgesamt sollen Ultrabooks in diesem Jahr einen Anteil von 50 Prozent an der Gesamtzahl der von Samsung verkauften Notebooks haben. Samsung verkauft den absoluten Löwenanteil seiner PCs bisher in seinem Heimatmarkt Südkorea, wo das Unternehmen einen Marktanteil von gut 50 Prozent innehat. Weltweit hat Samsung im Jahr 2011 mit 13,1 Millionen verkauften Notebooks einen Markanteil von 6,1 Prozent erreicht und war somit in Sachen Liefervolumen der siebtgrößte Hersteller. Die Koreaner haben jedoch große Ressourcen im Bereich der Display-Panels, Akkus und SSDs, so dass Samsung zu einer immer größeren Bedrohung für seine Mitbwerber wird, gerade im Ultrabook-Segment. Angeblich verkaufen sich die Ultrabooks der Samsung Series 5 bereits bestens, weshalb das Unternehmen die Produktion im Januar und Februar gesteigert hat. Für 2012 gehen Marktbeobachter davon aus, dass Samsung rund 17 Millionen Notebooks verkaufen wird – davon wären dann 8,5 Millionen Stück Ultrabooks. In der zweiten Jahreshälfte will Samsung erstmals einen Teil seiner Produktion zum Vertragsfertiger Compal auslagern, um Kosten zu senken. Bisher fertigt Samsung alle Geräte in eigenen Werken.

Bereits seitdem bekannt wurde, dass Windows auch mit ARM-Prozessoren kompatibel sein wuerde wusste man natuerlich dass die ueblichen Verdaechtigen hier Chips zuschiessen wuerden: Texas Instruments, Nvidia, Samsung und natuerlich Qualcomm. In einem Interview hat Rob Chandhok, unter anderem Praesident des Qualcomm Innovation Center, nun verlauten lassen dass man nicht einfach die fuer Smartphones entwickelte Chips in Laptops werfen wolle sondern noch einiges speziell fuer Windows im Koecher habe. Das macht auch Sinn, denn Qualcomm-Chips werden sich in Ultrabooks mit Intel iCore Prozessoren und dergleichen messen muessen und nicht „nur“ mit TI, Nvidia und Co. Ausserdem sind in Notebooks meist groessere Akkus verbaut, was den Ingenieuren mehr Handlungsfreiheit bei der Performance-Optimierung gibt. Sie koennen schlichtweg auf mehr Saft zurueckgreifen und ausserdem sind Akkulaufzeiten von 6-8 Stunden in Ultrabooks eine ganz andere Dimension als mehrtaegige Laufzeiten in Smartphones.Als Hauptalleinstellungsmerkmal hat man sich erstmal aussergewoehnliche Multimedia-Feautures und herausragende Konnektivitaet (4G?) herausgepickt. Wenn alles klappt, dann steht zum Release von Windows 8 sogar schon ein 64Bit-Snapdragon in den Regalen, aber das ist zur Zeit noch Zukunftsmusik. Ich freue mich erstmal auf ein ARM15 Quadcore Snapdragon Monster.